Eine Trinkflasche gehört zu den unspektakulärsten Teilen am Mountainbike. Sie steckt im Flaschenhalter, fliegt gelegentlich durch den Dreck, wird an der nächsten Quelle aufgefüllt und landet nach der Tour bestenfalls in der Spülmaschine. Viel mehr Gedanken machen sich die wenigsten über das Teil.
Bis die Flasche irgendwann anfängt, seltsam zu riechen.
Gerade bei älteren Kunststoff-Bidons helfen selbst Spülmittel und ausgiebiges Schrubben nicht immer gegen den typischen Geschmack nach Plastik und den Resten vergangener Iso-Drinks. Und obwohl sich bei Mountainbikes fast jedes Bauteil über die Jahre weiterentwickelt hat, trinken wir unterwegs noch immer überwiegend aus zusammendrückbaren Kunststoffflaschen.
Bivo will zeigen, dass es auch anders geht.
Die Marke setzt auf Edelstahl, ein speziell entwickeltes Trinksystem und austauschbare Komponenten. Klingt erst einmal nach einer Mischung aus Outdoor-Thermosflasche und klassischem Bike-Bidon. Tatsächlich stecken in den Details einige ziemlich clevere Lösungen.
Die spannende Frage für uns Mountainbiker lautet deshalb: Wie gut passt eine solche Flasche wirklich zum Leben zwischen Trail, Shuttle und Feierabendrunde?

Edelstahl auf dem Mountainbike: Sinnvoll oder unnötiger Luxus?
Dass sich Kunststoffflaschen auf dem Bike durchgesetzt haben, hat gute Gründe. Sie sind leicht, kosten wenig und liefern durch Zusammendrücken schnell Flüssigkeit. Gerade bei sportlichen Ausfahrten funktioniert dieses Prinzip hervorragend.
Allerdings haben die meisten von uns irgendwann eine ganze Sammlung alter Bidons herumstehen. Manche haben tiefe Kratzer, andere sehen nach einer Saison ziemlich mitgenommen aus. Wieder andere riechen trotz Reinigung nicht mehr besonders appetitlich.
Bivo setzt deshalb auf einen Flaschenkörper aus Edelstahl.
Das Material nimmt deutlich weniger Gerüche und Geschmäcker an als viele Kunststoffe, lässt sich gründlich reinigen und ist bei vernünftigem Umgang ausgesprochen langlebig. Für die aktuellen Modelle verwendet Bivo nach eigenen Angaben recycelten Edelstahl.
Das eigentliche Argument ist aber nicht, dass Edelstahl grundsätzlich besser wäre als jedes andere Material. Vielmehr geht es darum, eine Trinkflasche zu bauen, die man möglichst lange verwenden möchte.
Und diese Idee gefällt uns.







