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Leserbrief: Wie ich mit 50 zum Mountainbiken kam!

Barbara Zankl ist begeisterte Dirt-Leserin und erzählt uns in einem Leserbrief, wie sie zum Biken und zur Dirt kam. Da Barbara ihren 50. Geburtstag schon überschritten hat, freut es uns umso mehr, dass sie sich regelmäßig auf den Sattel schwingt und mit ihren Mädels Touren fährt.

Wir würden gern mehr davon lesen, wie ihr zum Biken gekommen seid und was Euch daran so fasziniert. Leserbriefe an info@dirtmag.de sind immer willkommen!

„Wie kommt Hausfrau und Mutti, die ja doch schon ihren 50igsten mehr oder weniger gefeiert hat, zur „Dirt“? In den letzten Zügen ihrer Ehe kauft man(n) sich ein Mountainbike, welches auf Grund seiner bunten Aufmachung sofort „Kasperl“ getauft wird und ungefahren in den Tiefen des Kellers verschwindet. Mit meinem heutigen Wissen bin ich froh, dass es trotz meiner damaligen technischen Unkenntnisse ein Fully wurde!

Kam relativ spät auf den Geschmack, ist aber mit Herzblut bei der Sache: Dirt-Leserin Barbara!

Wie kam ich nun zur Dirt? Meine samstägliche Einkaufsrunde beendete ich immer pendelnd zwischen den Hausfrauenjournalen (Brigitte, Psychologie heute, Ökotest..) und der Sportabteilung (Laufen, GQ, MTB…) des Zeitschriftenregals. Eines Tages blieb ich bei der Dirt hängen. Grund dafür waren die ansprechenden Bilder der durch die Luft fliegenden Biker und die dreckbespritzten, zufriedenen Gesichter. Und irgendwo im Unterbewusstsein öffnete sich eine Kiste der Erinnerungen:

Damals als ich noch jung war, Motorrad fuhr und mich manchmal in die Kiesgrube verirrte, fühlte ich mich – mit viel Adrenalin und Dopamin im Blut – einfach frei!

Besonders amüsiert hat mich die Geschichte in der Ausgabe 006, in der Laura Brethauer in ihrer Kolumne über das „Leben mit Fahrrädern“ sinniert. Ich holte Kasperl aus dem Keller und fing an, die Flussauen, Schotterberge und Endmoränen meiner Heimat zu erkunden. Ich fand Anschluss an die Damengruppe der Radsportabteilung eines Sportvereins und fahre winters nach Feierabend mit den Mädls, habe immer eine Riesengaudi und tausche mich mit den Anderen aus. Ich schimpfe auf den Radlhändler meines Vertrauens, da das Licht, das ich mir dort kaufte, nix für Grobmotoriker, wie ich einer bin, ist, und zu Weihnachten gönne ich mir Flat Pedals (Wunschfarbe pink gab´s leider nicht) und Kasperl mutiert zu meinem „Baby“. Mit den neuen Pedalen komme ich die Berge besser hoch und kehre mit einem dreckverschmiertem Grinsen von einem Ohr zum anderen heim. Mit meinen Damen und meinem Sohn (ist in Ausbildung zum Radlmechaniker) fachsimple ich über die Notwendigkeit bzw. den Nutzen von Klickpedalen……….

UND: Ich fasse mein erstes 12 Stundenrennen ins Auge!

……..mit anderen Worten „Mein Horizont weitet sich!“

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