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Megavalanche Réunion – Qualifikation und Finale

MEGAVALANCHE RÉUNION – Qualifikation und Finale

Fotos und Story © Andy Lloyd

QUALIfikation

Auch bei der Qualifikation hatten die Fahrer wieder mit der unglaublichen Hitze auf La Réunion zu kämpfen. Allein schon die paar Meter, die man zu Fuß bis zum Start zurück legt, sind hart genug – von den brennenden Bedingungen auf Meereshöhe gar nicht zu sprechen!

Die Qualifikation hat in Form eines Rennes über vier Stages statt gefunden, nur dass jede Minute jeweils drei Fahrer auf die Strecke geschickt wurden. Der Start war knapp unter dem Hauptstartpunkt von Le Maïdo, einem riesen großen Vulkankrater in Mitten der Insel. Die vierte Stage endete 2000m tiefer, knapp über dem Stand von Boucan Canot.

Die Strecken in der Quali waren genauso brutal wie die Strecken des Hauptrennens, was dazu führte, dass viele der Topfahrer mit Defekten nach hinten rutschten. Am Ende des Tages kam der Favorit Remy Absolon knapp vor Nico Quéré in Ziel.

Die Ergebnisse der Qualifikation findet ihr hier.

Nachdem sich alle noch etwas ausruhen konnten, startete Commencal eine kleine Beach Party für Locals und Fahrer. Die meisten Fahrer haben sich aber gegen das Event entschieden, damit sie fit in den Renntag starten konnten.

Finale

Selbst um sechs Uhr morgens war es schon so heiß, dass alle Fahrer, die auf den Shuttle warten mussten, verzweifelt um vereinzelte Schattenplätze gekämpft haben. Da fällt schon der Start ganz anders aus als bei der Alpinen Version der Megavalanche – vor allen Dingen weil es hier auch nicht so lange Warteschlangen gab. Es ging über eine Stunde lang bis an die Spitze von Le Maïdo, während man mit tausenden von Touristen, die für die Aussicht nach oben wollten, um Platz auf der Straße kämpfen musste. Bei der Ankunft war die Stimmung hauptsächlich sehr relaxt unter den mehrheitlich französischen Fahrern (gut 250 insgesamt), die von den verträumten Urlaubern beobachtet wurden. Der Start wurde in drei Gruppen unterteilt. Als erstes gingen die Schnellsten aus der Quali an den Start, gefolgt von den Damen und zum Schluss der Rest aus dem Feld der Mega Challenger, wobei alle auf derselben Strecke unterwegs waren.

Der Start ist vielleicht nicht so spektakulär wie die Abfahrt vom Pic Blanc in Alpe d’Huez, aber dafür verzeiht er auch wirklich gar nichts. Ein kurzer Sprint über 50m, dann eine enge Schikane die weiter über die vorzeitlichen Lavaströme führt. Auf den nächsten 200m hat man auf den massiven Steinfeldern freie Linienwahl bevor es über einen Drop wieder zurück auf die Hauptstraße geht und weiter in die engen Passagen. Wer sich bis zu diesem Zeitpunkt nicht nach vorne gekämpft hat, wird bis zu den flacheren Abschnitten eigentlich keine Chance mehr haben, um zu überholen.

Nico Quéré führte das Feld nach den ersten beiden Abschnitten noch an. Aber kurz bevor ich sie aus den Augen verloren habe, konnte sich Rémy Absalon an die Spitze setzen. Die Veranstalter haben mir erlaubt bei der Challenger Gruppe mitzufahren, solange ich von ganz hinten starte, nachdem ich die Qualifikation nicht mitgefahren bin. Also hab ich meine Kameras fallen gelassen und bin schnell hoch zum Start gelaufen, um das (wie ich gehofft habe) “Überhol-Fest” feiern zu können. Am Start lief noch alles nach Plan und ich konnte fast die Hälfte des Feldes überholen, dann nahm ich den heiklen Drop und kam zurück auf die Lava, wo mir die Angeberei zu Kopf gestiegen ist. Meine viel zu riskante Linie verpasste mir einen massiven Schlag und beendete meine arrogante Idee, alle zu überholen. Mit einem verbogenen Vorderrad und einer gebrochenen Hinterachse humpelte ich den Rest der Strecke runter.

Als ich im Ziel ankam, lag die Temperatur mittlerweile bei um die 40° und alle Fahrer wollten einfach nur noch in den Schatten bzw. unter die ziemlich willkürlich angebrachte, frei stehende Dusche neben der Strecke springen. Rémy Absalon konnte seine Führung vor Nico Quéré weiter halten und gewann mit einem Vorsprung von 28 Sekunden. Nadine Sapin von Scott kam bei den Damen vor der ehemaligen Downhill World Cup Fahrerin Melanie Pugin mit fast 6 Minuten Vorsprung ins Ziel.

Die vollständigen Ergebnisse findet ihr hier.

Podium der Männer

1) Rémy Absalon
2) Nico Quéré
3) Alexis Chenevier
4) Alexandre Sicard
5) Christophe Payet

Podium der Damen

1) Nadine Sapin
2) Melanie Pugin
3) Marie Verguin
4) Barbara Ethuin

 

 

 

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