Die Eurobike richtet sich neu aus: Nach intensiven Gesprächen mit Industrie, Handel und Verbänden wird Europas wichtigste Fahrradmesse ab 2027 deutlich stärker auf das Fachpublikum zugeschnitten. Gleichzeitig steht fest: Die Eurobike 2027 findet vom 1. bis 3. September in Frankfurt statt.
Die Entscheidung fiel nach dem zweiten Treffen des neu gegründeten Eurobike Advisory Boards am 19. Mai. Das Gremium besteht aus 15 hochrangigen Vertretern aus Industrie, Retail, Werkstätten sowie den Verbänden Zukunft Fahrrad und LEVA-EU. Grundlage der Diskussionen waren rund 50 Brancheninterviews sowie eine umfangreiche Kundenbefragung zu Termin, Dauer und Struktur der Messe.
Branche spricht sich klar für September aus
Das wichtigste Ergebnis: Die Mehrheit der Bike-Industrie favorisierte einen Termin im September. Damit reagiert die Eurobike auf die Kritik der vergangenen Jahre, wonach der bisherige Sommertermin für Produktzyklen und Orderphasen vieler Marken nicht optimal gewesen sei.
Mit dem neuen Slot soll die Messe wieder attraktiver für große Fahrrad- und E-Bike-Marken werden – insbesondere im Hinblick auf Modelljahre, Händlerkontakte und internationale Business-Meetings.

Eurobike will zurück zum Kern der Branche
Die Veranstalter setzen künftig auf eine deutlich stärkere B2B-Ausrichtung. Im Fokus stehen:
- Rückkehr führender Bike-Brands
- Service- und Workshop-Konzepte
- Aus- und Weiterbildung
- neue Mobilitätslösungen
- Innovationen und Start-ups
- stärkere internationale Medienreichweite
Damit reagiert die Messe auch auf die zuletzt kontrovers diskutierte Mischung aus Fachmesse, Festival und Publikumsevent.
