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Tests

Im Einsatz: Schwalbes Dirty Dan 29er

Der Reifen zur aktuelle Wetterlage

Man muss gerade jede Menge Fantasie aufbringen, um sich vorzustellen, dass der Boden, die Wege und die Trails irgendwann mal wieder trocken sein werden. Der Boden ist aufgeweicht, die Wege und Trails durchgängig matschig. Wir wollen uns nicht beschweren, denn auch wenn es feucht ist, ist es zumindest mild und man kann radfahren.

Und als hätte Schwalbe geahnt, dass der Winter eher eine Schlamm- als eine Schneeballschlacht wird, haben sie zum richtigen Zeitpunkt ihren Matschreifen Dirty Dan in einigen neuen Größen auf den Markt gebracht.  Neben dem 26er in 2.35 und dem 27.5er in 2.35 gibt es auch einen Twentyniner in der XC-tauglichen 2.0 Ausführung.

Selbst dem übelstem Matsch fällt es schwer, zwischen den Blocks des Dirty Dans Halt zu finden. Und somit kann sich das Profil auch gar nicht erst zusetzen.

Genau dieser Reifen trudelte hier in der Redaktion ein, und auch wenn wir zunächst an eine Verwechslung mit den Kollegen der BIKE dachten, nahmen wir es als Wink mit dem Zaunpfahl. In Ermangelung eines 8.5kg-Carbon-Hardtails zogen wir den Dirty Dan kurzerhand auf ein Stumpjumper FSR Expert Carbon Evo 29 und machten uns auf den Weg ins aufgeweichte Bergische Land.

Am Ende unserer Testrunde waren wir tatsächlich ziemlich überrascht, wie gut sich dieser schmale Gummi geschlagen hat. Er war unter den nassen Bedingungen in allen Bereichen eine eindeutige Verbesserung zu den zuvor montierten 2.3er All-Mountain-Reifen. Während bei einem Allroundreifen die Selbstreinigung früher oder später einfach nicht mehr stattfindet und sich das Profil mit Dreck zusetzt, sorgen hier große Zwischenräume dafür, dass sich die Blocks jederzeit frei und ungehemmt durch den Boden fräsen können. Das gibt zusätzliches Vertrauen in den Reifen, das dadurch noch verstärkt wird, dass man auch in feuchten Kurven trotz der unvermeidlichen Drifts nicht in Panik gerät, da einem der Pneu ein deutliches Gefühl der Kontrolle vermittelt. Ohne dass man böse Überraschungen fürchten muss, kann man sich so auch bei schlechten Bedingungen ans Limit ran tasten. Dass der Reifen in der härteren PaceStar Gummimischung daherkommt, spielt hingegen eigentlich keine Rolle, auf dem aufgeweichtem Boden macht ihn das auch nicht weniger griffig.

Als Testrad musste ein Stumpjumper Evo herhalten, das mit dem Dirty Dan in der 2.0 Variante einen ungewöhnlich schlanken Fuß macht.

In 26“ und 650B gibt es den Dirty Dan ja auch in der in unseren Kreisen populäreren 2.35er Breite, aber auch die 29er-Piloten finden mit der 2.0-Version einen hervorragenden – und vor allem schnellen – Schlammreifen, wenn man davon ausgeht, dass man bei den zur Zeit herrschenden widrigen Bedingungen die ganz harten Streckenabschnitte sowieso nicht nimmt wie Danny Hart.

UVP: 54,90 EUR

Mehr Infos: www.schwalbe.com

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