Fotos: Jannik Hammes Fotografie
Mit „Mufflon“ liefert Lukas Schäfer genau das, was im heutzutage im Mountainbiken selten geworden ist. Einen kompromisslosen, ehrlichen Edit. Acht Minuten lang nimmt der deutsche Profi-Mountainbiker die Zuschauer mit in seine Welt. Kein Hochglanz Spot, keine ikonischen Locations, stattdessen Wald, Erde, Vision und unermüdlicher Wille.
Zurück zum Ursprung
Gedreht über vier Jahreszeiten hinweg in Schäfers Heimat rund um Boppard, ist „Mufflon“ mehr als nur ein Video. Es ist ein Prozess, der sichtbar wird. Gemeinsam mit Filmer und Editor Patrick Sturm entstand über zwei Jahre hinweg ein Projekt, das sich bewusst gegen klassische Strukturen stellt.
Hier geht es nicht um perfekt geshapte Bikepark Lines oder bekannte Trails. Schäfer sucht das Unsichtbare. Linien, die im Wald verborgen liegen und nicht sofort ins Auge springen, sondern entdeckt werden wollen. Jede Line ist handgebaut, jede Landung hart erarbeitet.

Vom Feature zur Vision
Was Ende 2022 mit einer Idee begann, einem einzelnen Feature tief im Wald, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einem komplexen Netzwerk aus Drops, Kickern und kreativen Übergängen. Ohne festen Plan, aber mit einer klaren inneren Vision.
„Die Visionen schienen hier grenzenlos“,
beschreibt Schäfer den Prozess. Genau dieses Gefühl zieht sich durch den gesamten Film. Ein organisches Wachstum, bei dem jede neue Idee die nächste nach sich zieht.
Als Patrick Sturm 2024 intensiver mit Schäfer und seiner Crew unterwegs war, fiel die Entscheidung, das Ganze festzuhalten. Ohne Druck, ohne Deadline. Einfach filmen und schauen, wohin die Reise führt.
