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World Cup 2017

World Cup Lenzerheide 2017 – Interview mit dem Streckenbauer

Was ist neu im Bikepark Lenzerheide?

Auch dieses Jahr hatten wir wieder die Möglichkeit, uns mit dem Streckenbauer aus Lenzerheide über die Schweizer World Cup Strecke “Straightline” zu unterhalten.

2018 werden die DH World Championships in Lenzerheide ausgetragen und schon jetzt wurden Abschnitte für dieses legendäre Rennen umgestaltet. Aber erst einmal ist es Zeit für den World Cup 2017. Wie sich die Strecke also in ihrem dritten Jahr macht, was für diese Saison geändert wurde und ob Steve Peat seinen Ruhestand in der Schweiz verbringt, erfahrt ihr in unserem Interview mit Tschäff Rhyner:

Dirt: 2016 waren die Streckenverhältnisse sehr trocken und staubig. Wie sehen die aktuellen Bedingungen aus? Haben die Fahrer eine Aussicht auf etwas mehr Grip?

Tschäff Rhyner: Im Moment haben wir exakt die selben Bedingungen und auch die Wetterprognose verspricht Lenzerheide-typisches, sonniges und warmes Sommerwetter!

Dirt: Letztes Jahr habt ihr den Wunsch geäußert, dass die Strecke weiter ausgefahren wird und die ruppigen Passagen ihren eigenen Charakter bekommen. Wie schlägt sich die Strecke nach mehreren Jahren Bikepark Betrieb?

Tschäff Rhyner: Nach mittlerweile drei Jahren Bikepark Betrieb ist die Straightline tatsächlich schon besser ausgefahren. Wir sind soweit also zufrieden.

DH Strecke

Dirt: Auch im letzten Jahr gab es wieder mehrere Stürze im Bereich von “The Plunge”, unter anderem Aaron Gwins legendärer Rodeo Crash während des Qualifyings. Denkt ihr, die Fahrer haben letztes Jahr den Anspruch dieser technischen Passage noch immer unterschätzt?

Tschäff Rhyner: Wir haben die Anfahrt zum Tschäffs Plunge in diesem Jahr etwas technischer gestaltet. Zudem ist die Chicken-Line schneller geworden. Den Zeitverlust und damit die Chance dass zu viel Risiko genommen wird können wir dadurch vermutlich etwas reduzieren.

https://www.youtube.com/watch?v=gWhXEQ6pmuM

Dirt: Wir erinnern uns auch an den spektakulären Trainingssturz von Troy Brosnan am Ende des Steinfeldes, habt ihr dort die Änderungen des letzten Jahres für diese Saison unverändert beibehalten?

Tschäff Rhyner: 
Die Ausfahrt haben wir nochmals etwas angepasst und eine grössere Linienwahl geschaffen.

Dirt: Wie ist aus eurer Sicht der aktuelle Ruf der Strecke? Deckt er sich mit dem Image, das ihr für die Straightline erzielen wollt

Tschäff Rhyner: Die Rückmeldungen die wir hören sind sehr positiv. Aber dennoch wollen wir die Strecke auch weiterentwickeln, wie Anpassungen in diesem Jahr auch zeigen.

Dirt: Auf Facebook habt ihr kürzlich einen neuen Zielsprung angekündigt. Was hat euch dazu bewogen, die Strecke dort zu verändern?

Tschäff Rhyner: Das hat zum einen eventtechnische Gründe: Durch die neue Linienführung wird der Zuschauerraum grösser, die Zuschauerflüsse besser und bringt auch Vorteile für die Logistik. Aber natürlich wollten wir im Hinblick auf die WM 2018 auch ein neues Streckenhighlight setzen. Was uns gelungen ist!

https://www.youtube.com/watch?v=xhDpJMU2f6w

Dirt: Letztes Jahr konnte Danny Hart in Lenzerheide seinen ersten World Cup Sieg einfahren. In der letzten offenen Rechtskurve vor dem Ziel nahm er nicht den Fuß von der Pedale, was vielleicht letztendlich das Zünglein an der Waage war. Ist diese Sektion auch dieses Jahr wieder dabei?

Tschäff Rhyner: Dieser Abschnitt wurde mit dem neuen Zielsprung geändert. Wir erhoffen uns aber mit der neuen Schikane einen ähnlichen Effekt. Zumindest hatte ich bei der Planung genau diese Situation im Kopf.

Dirt: Was habt ihr außerdem für das dritte World Cup Rennen an der Straightline verändert?

Tschäff Rhyner: Neben der Anfahrt zu Tschäffs Plunge und dem neuen Zielsprung ist der Startabschnitt wieder analog der ersten Austragung im Juli 2015, inkl. einem kurzen Steinfeld.

 

Dirt: Steve Peat war 2015 an der Entstehung der Straightline beteiligt. Bekommt ihr den mittlerweile im Renn-Ruhestand befindliche DH-Legende hin und wieder zu Gesicht?

Tschäff Rhyner: Privat sehen wir uns oft und auch in Lenzerheide war er während dem Weltcup immer zu Besuch. Offiziell habe ich noch nichts gehört, aber es ist durchaus möglich, dass er auch in diesem Jahr durch die Pits schleicht…

Dirt: Was wünscht ihr euch für das kommende World Cup Wochenende?

Tschäff Rhyner: Viel Sonne, viele Besucher und #fullgasmtb!

Wie sich die Strecke im aktuellen Zustand fahren lässt, seht ihr zum Abschluss gut in der aktuellen Streckenvorschau von Claudio Caluori:

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