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Dirt 100

Vitus Escarpe Pro

130 mm Trail-Allrounder aus Irland

Der irische Bike-Hersteller Vitus konnte in den letzten Jahren einige Auszeichnungen gewinnen, unter anderem für ihr 150 mm Sommet Enduro. 2014 präsentierten die Jungs aus Belfast einige neue Designs und Modelle. Mit dem Vitus Escarpe Pro, welches über ein gutes Preis-Leistung-Verhältnis, eine fantastische Ausstattung und eine solide Geometrie verfügt, konnten sie Biker-Herzen im Sturm erobern.

Ein Thema, das sich bei jedem Bike-Test wieder stellt, ist die Frage, warum man sich beim Kauf für ein Bike mit weniger Federweg entscheiden sollte, welches das selbe Gewicht auf die Waage bringt als ein Konkurrenzmodell mit 10-20 mm zusätzlichem Hub. Ganz so leicht wie man anfangs denkt, ist die Lösung allerdings nicht. Und auch beim Vitus zeigt sich diese Problematik aufs Neue, da die Iren neben dem Escarpe zusätzlich das Sommet anbieten, das die gleiche Ausstattung, darüber hinaus aber mit 155 mm ein wenig mehr Federweg bietet.

Arbeitstier

Das Vitus Escarpe Pro macht Laune. An der Front bügelt die 150 mm RockShox Pike RCT3 Solo Air auch kleinste Stöße unglaublich gut weg, und auch der Monarch Plus-Dämpfer steht dem in nichts nach und verleiht dem Bike eine angenehmes Fahrverhalten.

Ausgestattet ist das Vitus Escarpe Pro mit Shimano XT Bremsen, einem Sram X01 Antrieb, einer Reverb Stealth Sattelstütze und dem brillanten Mavic Crossmax Enduro 650b Laufradsatz, was in Summe dafür sorgt, dass das Bike jederzeit Leistung und enorme Zuverlässigkeit abliefert. Einige Nukeproof Teile, ein Funn Lenker und eine E Thirteen Kettenführung komplettieren die Ausstattung. Alles in allem kann man von einem wirklich guten Paket sprechen.

Vitus Escarpe Pro

Kommen wir also zurück zur anfangs gestellten Frage, warum man sich für das 135 mm Escarpe und nicht das 155 mm Sommet entscheiden sollte. Nun, manche Fahrer werden dies sicherlich anders sehen, aber ich für meinen Teil bevorzuge einfach die direkteren Fahreigenschaften eines Trail-Bikes mit etwas weniger Federweg und dem damit verbundenen direkteren Fahrgefühl. Außerdem sind 135 mm meiner Meinung für ein reines Trail-Bike, wenn es mit der richtigen Gabel ausgestattet ist ein ziemlich guter Wert. Nur wenn man sich häufiger in extremeres Gelände begibt, und beispielsweise dickeren Wurzeln oder sonstigen Hindernissen mit höherer Geschwindigkeit begegnet, dann wären ein paar cm zusätzlicher Federweg sicherlich nicht verkehrt. Aber wie gesagt, beim klassischen Trail-Einsatz, bei dem vor allem Wert auf die richtige Fahrtechnik gelegt wird, liegt das Escarpe vorn.

Vitus wird im Direktvertrieb über Chain Reaction Cycles angeboten. Auf jeden Rahmen und auch jede Gabel verspricht der Hersteller, der auch sonst jede Menge Liebe und Enthusiasmus in seine Produkte steckt, eine Garantie von fünf Jahren.

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