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Dirt 100

Norco Aurum C7.2

Breite Modellpalette des Goldjungen aus Kanada

Das Norco Killer B hat in dieser Saison sicherlich einige Blicke auf sich gezogen, woran die Downhill-Truppe in neuer Zusammensetzung mit Sam Blenkinsop und Harry Heath sicher seinen Teil beitrug und dem Hersteller aus British Columbia einige Top-Ten-Platzierung im Weltcup verschaffen konnte. Norco ist ein Fahrrad-Hersteller mit einer großen Geschichte, die bis ins Jahr 1964 zurückreicht. In dieser Zeit sorgten sie für einige großartige Bikes und im Rückblick auch für einige hässliche. In den letzten paar Jahren aber haben sie die Messlatte über die gesamte Modellpalette massiv nach oben gelegt. Die neuen Norco-Bikes haben durch die Bank eine fließende Linienführung, sind solide, wohl proportioniert und gut ausgestattet. Sicherlich zählen die überarbeiteten aktuellen Modelle zu den begehrtesten in der Geschichte des Unternehmens.

Norco Aurum C7.2

Modellpalette

Das Norco Aurum (lateinisch für Gold) wurde im Jahr 2012 auf dem Markt eingeführt. In Gestalt und Form unterschied es sich deutlich von den früheren Norco VPS Modellen, die in den späten neunziger Jahren auf den North Shores oder auch vereinzelt an anderen Orten unterwegs waren. Das aktuelle Modell ist sowohl in Aluminium als auch in Carbon erhältlich. Anders als das Carbon-Modell ist die Aluminium-Variante auch in einer XL-Version verfügbar. Das XL-Modell ist in etwa so lang und so tief wie das Specialized Demo in XL wobei die Reach etwas kürzer ausfällt. Größere Fahrer werden es also kaum erwarten können, bis die Jungs aus Vancouver die Produktion des XL-Bikes starten werden.

Das Carbon-Modell wird in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten angeboten. Das Topmodell Norco Aurum C7.1 Enve kommt wie erwartet mit sündteuren Carbonfelgen der amerikanischen Edelschmiede Enve daher. Für die meisten Hobbyfahrer ist das wohl zu viel des Guten und würde den finanziellen Rahmen sprengen. Als Alternative steht aber das Standard 7.1 bereit, das mit dem gleichen DT Swiss Laufradsatz ausgestattet ist, auf den auch Aaron Gwin setzt. Außerdem müssen Carbon-Laufräder im Falle eines Defekts teuer ersetzt werden, und der hohe Mehrpreis wird generell nicht durch einen Zeitgewinn beim Rennen gerechtfertigt.

Das Norco Aurum 7.1 bietet bezüglich seiner Komponenten alles, was ein Biker benötigt. Der zuvor erwähnte Laufradsatz, die passend abgestimmte RockShox BoXXer WM Gabel und der Cane Creek Double Barrel Dämpfer, Lenker und Vorbau von Race Face, Sram Guide Bremsen, Schwalbe Magic Mary Schlappen und der komplette X01DH Antrieb, der von einem großen Teil der Hersteller im aktuellen 2016er Jahrgang verbaut wird.

Doch es ist das Norco Aurum C7.2, das unsere Aufmerksamkeit erregt hat. Für exakt eintausend Euro weniger kommt das Bike mit vielen ähnlichen Teilen wie sein Schwestermodells C7.1 aber in dezenterem orangen Finish daher. Anders als sein großer gelber Bruder verfügt das C7.2 über eine RockShox Boxxer Team und einen RockShox Vivid Dämpfer.

Bezüglich der Performace bedeutet dies nicht wirklich einen großen Unterschied. Und genauso verhält es sich mit dem Rest der Komponenten. Der gleiche robuste DT Swiss 350 / EX471 Laufradsatz, Sram X01 DH Antrieb und Sram Guide Bremsen, hier findet allerdings die RS anstatt die RSC-Version Verwendung. Nun gut, die Guide Ultimate sind besser, aber insgesamt ist das Norco Aurum ein Gesamtsieger.

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