Bikeparks üben auf Mountainbiker eine ganz besondere Faszination aus. Perfekt geshapte Berms, große Tables, schnelle Flowtrails und technische Downhill-Lines sorgen dafür, dass immer mehr Rider ihre Wochenenden im Park verbringen. Egal ob Anfänger oder erfahrener Trail-Fahrer. Ein Tag im Bikepark bedeutet Adrenalin, Fortschritt und meistens ziemlich viel Grinsen unter dem Fullface-Helm.
Doch genau weil Bikeparks so zugänglich wirken, unterschätzen viele Fahrer den ersten Besuch. Denn auch wenn die Trails perfekt gebaut sind, bleibt Mountainbiken ein Actionsport mit Geschwindigkeit, Sprüngen und Verletzungsrisiko.
Damit der erste Tag im Bikepark nicht im Chaos oder direkt im Medical Center endet, lohnt sich etwas Vorbereitung. Von der richtigen Ausrüstung über Bike-Setup bis hin zur Trail-Etikette gibt es einige Dinge, die man vorher wissen sollte.

Nicht jeder Trail ist für Anfänger geeignet
Einer der häufigsten Fehler im Bikepark passiert direkt nach dem Liftausstieg: Viele überschätzen sich.
Nur weil ein Trail smooth aussieht, heißt das noch lange nicht, dass er einfach ist. Gerade moderne Flowtrails können extrem schnell werden und enthalten Tables, Roller oder Doubles, die Erfahrung verlangen.
Deshalb gilt: Langsam anfangen.
Fast jeder Bikepark arbeitet mit Schwierigkeitsgraden ähnlich wie auf Skipisten:
- Grün steht meist für Anfänger
- Blau für einfache bis mittlere Trails
- Rot für fortgeschrittene Fahrer
- Schwarz für Experten
Wer zum ersten Mal im Bikepark unterwegs ist, sollte unbedingt mit grünen oder blauen Strecken starten – selbst wenn man auf normalen Trails bereits sicher unterwegs ist.
Bikepark-Speed fühlt sich völlig anders an als klassische Waldtrails.




