Die Mountainbike Szene geht mit ordentlich Bewegung in die Saison 2026. Nach turbulenten Jahren mit Boom, Überproduktion und Marktbereinigung sortiert sich die Branche neu. Gleichzeitig treiben Hersteller Innovationen weiter voran, vom klassischen Trailbike bis zum Highend E Enduro. Wer glaubt, es sei alles schon erfunden, dürfte in den kommenden Monaten eines Besseren belehrt werden.
2026 wird kein Jahr der Revolution, sondern eines der konsequenten Weiterentwicklung. Bikes werden ausgereifter, Systeme integrierter, Konzepte klarer. Und auch bei den großen deutschen Marken tut sich einiges.

Trail bleibt König
Der vielleicht wichtigste Trend bleibt die Dominanz des Trailsegments. 140 bis 160 Millimeter Federweg sind weiterhin der Sweet Spot für viele Rider. Bikes dieser Kategorie werden noch vielseitiger abgestimmt. Steilere Sitzwinkel sorgen für bessere Klettereigenschaften, während flachere Lenkwinkel und längere Reach Maße bergab mehr Sicherheit bringen.
Die Hersteller feilen spürbar an der Balance zwischen Effizienz und Downhill Performance. Moderne Hinterbaukonzepte liefern sensibleres Ansprechverhalten bei gleichzeitig hoher Gegenstützung im mittleren Federwegsbereich. Das Ergebnis sind Bikes, die sich sowohl auf alpinen Touren als auch im Bikepark wohlfühlen.



