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Cam Cole beendet seine internationale Rennkarriere

In den letzten Tagen und Wochen gab es zunehmend Spekulationen um die Team Konstellationen für 2015. Sam Blenkinsop und Emmeline Ragot haben die Lapierre Gravity Republic verlassen und auch Danny Hart wird nächste Saison für ein neues Team an den Start gehen. Jetzt erreichen uns weitere Nachrichten von Cam Cole. Der Kiwi wird beim World Cup 2015 nicht an den Start gehen. Er beendet seine internationale Rennkarriere, um sich vollends auf sein Studium konzentrieren zu können. Hier lest ihr sein Statement.

© Ben Winder

Cam Cole 2015

(Text: Cam Cole)

In letzter Zeit ist es an der Neuigkeiten-Front doch etwas ruhig um mich geworden. Es ist wieder die Zeit des Jahres, in der die Deals für die kommenden 2015/2016 Saisons abgeschlossen werden und die Öffentlichkeit wild spekuliert, da die Firmen gerne Spannung aufbauen, bevor sie die Details veröffentlichen.

Ich habe Neuigkeiten was meine Zukunft als Downhill-Profi im World Cup Geschehen betrifft. Ich werde nächstes Jahr für kein World Cup Team an den Start gehen und auch bei keinen World Cup Rennen teilnehmen. Ich bin jetzt 26 Jahre alt und habe eine Entscheidung gefällt, was meine Karriere nach dem Rennfahren betrifft. Nachdem ich realisiert habe, in welcher Situation ich mich befinde, war ich auf diese Entscheidung vorbereitet. Was die Saison 2015 betrifft, war es mein Hauptziel ein Team mit guten Fahrrädern und Produkten zu finden, ich war vollends motiviert und auch überzeugt, dass ich kommende Saison wieder zurück auf dem Podium sein werde. Nach vielen E-Mails und Konversationen musste ich jedoch einsehen, dass es für die kommende Saison keine offenen Stellen mehr bei den Top Teams gibt. Nachdem ich während meiner Karriere für einige der besten Teams gefahren bin, habe ich verstanden, dass die Systeme und Prozesse dieser Top Teams, und ihr Augenmerk für die kleinen Details, wirklich das ist, was das meiste aus den Fahrern, ihrem Talent und dem harten Training in der Offseason raus holt. Ich habe es geliebt auf diesem hohen Niveau Rennen zu fahren, mit all den Höhen und Tiefen und dem Risiko, das man eingeht, um an der Spitze zu sein. Ich liebe es mich selbst an meine Grenzen zu bringen, was ihr vielleicht bemerkt habt. Ich bin mir sicher, dass mich das auch durch die nächste Etappe meines Lebens bringt.

Ich liebe Biken und Rennfahren einfach zu sehr, um ganz aufzuhören. Deswegen werde ich bei lokalen und nationalen Veranstaltungen weiter machen und wer weiß, was dann mit den Weltmeisterschaften ist. Ich kooperiere mit einer der führenden Bike Marken Neuseelands und es wird die kommenden Wochen Neuigkeiten geben. Davon abgesehen werde ich Vollzeit an der Universität von Canterbury sein und ich freue mich schon auf die Herausforderungen, die das Studium mit sich bringen wird.

Ich will einigen Leuten danken, die mir auf viele Arten bei meiner Renn-Karriere geholfen haben. Ich möchte mit Lahar und Aaron Franklin beginnen, die mit mir ein echtes Risiko eingegangen sind, als ich als sie mich als Underdog bei meinem Sieg des Junior World Champ Titels 2006 unterstützt haben. Dieser Sieg war der Startpunkt für mich, seither habe ich vieles darüber gelernt, was es heißt ein Athlet zu sein und wie man an die Spitze des Sports gelangt. Ich hatte eine tolle Zeit und würde gerne folgenden Leuten danken: meiner Mum, meinem Dad und meiner Familie, Reece Mcleod, Lester Perry, Aaron Fernandez, Skinner, Baron, Mavis, Gary Wolf, Christopher Warrick, Hulen King, John Kirkaldie, Mark “Fitzy” Fitsimmons, Nathan Rankin, Jason Marsh, Hamish Ferguson, Katherine Prumm, Justin Leov, Simsy und Red-Dog, Bass Man, Dodzy, Sabrina Jonnier, Luke Strobel und seiner Familie, Peter Valance, Andy Ward, Rob Warner, Chris Kilmurray, Matt Clarke, John Oldale, Laurent Delorme, Jack Roure, Loic Bruni, Sam Blenkinsop, Thibaut Ruffin und der ganzen Ruffin Familie (Ich habe 2014 mit euch allen sehr genossen) und meiner Ehefrau, Amy. Außerdem möchte ich allen danken, die meine Renn-Karriere zu so einem Erlebnis gemacht haben – ich bin mir sicher, dass ich einige von euch vergessen habe.

Cheers,

Horse

 

Fotos © Ben Winder

 

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