Sonne, Speed und Stadion-Atmosphäre im Christchurch Adventure Park: Die zweite Ausgabe von Crankworx Christchurch hatte alles zu bieten – vom extrem fordernden Redemption Downhill bis zur historischen Premiere der Slopestyle Super League. Mit Jenna Hastings und Luke Meier-Smith im Downhill sowie Shealen Reno und Erik Fedko im Slopestyle setzten sich vier Athlet:innen eindrucksvoll in Szene – und läuteten eine Saison ein, die Großes verspricht.
Redemption DH: Eine Strecke am absoluten Limit
Der Name war Programm. Nach starken Regenfällen zu Wochenbeginn stand das Organisationsteam vor einer Mammutaufgabe. Die Trail-Crews reagierten mit einer neuen Linienführung im oberen Drittel: felsig, verblockt, steil – ein kompromissloser Auftakt, der sofort volles Commitment verlangte.
Was unter blauem Himmel fahrbar wirkte, entpuppte sich im Renntempo als brutaler Härtetest. In den oberen Waldpassagen warteten offene Felsplatten und Off-Camber-Slabs, ehe im unteren Abschnitt die vermeintlich einfache „Motorway“ folgte. Trocken und schnell – aber mit zähem Gegenwind. Das letzte Drittel wurde zu einem rund 1:20 Minuten langen Vollsprint. Viele Fahrer:innen erreichten die Ziellinie sichtbar am Limit.
„Es war brutal. Eines der härtesten Rennen, die ich je gefahren bin“, so Finn Iles.




