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Crankworx Christchurch 2026

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Crankworx Christchurch 2026: Brutales Downhill, historische Slopestyle-Premiere und der Start in eine neue Ära

Sonne, Speed und Stadion-Atmosphäre im Christchurch Adventure Park: Die zweite Ausgabe von Crankworx Christchurch hatte alles zu bieten – vom extrem fordernden Redemption Downhill bis zur historischen Premiere der Slopestyle Super League. Mit Jenna Hastings und Luke Meier-Smith im Downhill sowie Shealen Reno und Erik Fedko im Slopestyle setzten sich vier Athlet:innen eindrucksvoll in Szene – und läuteten eine Saison ein, die Großes verspricht.

Crankworx Christchurch 2026

Redemption DH: Eine Strecke am absoluten Limit

Der Name war Programm. Nach starken Regenfällen zu Wochenbeginn stand das Organisationsteam vor einer Mammutaufgabe. Die Trail-Crews reagierten mit einer neuen Linienführung im oberen Drittel: felsig, verblockt, steil – ein kompromissloser Auftakt, der sofort volles Commitment verlangte.

Was unter blauem Himmel fahrbar wirkte, entpuppte sich im Renntempo als brutaler Härtetest. In den oberen Waldpassagen warteten offene Felsplatten und Off-Camber-Slabs, ehe im unteren Abschnitt die vermeintlich einfache „Motorway“ folgte. Trocken und schnell – aber mit zähem Gegenwind. Das letzte Drittel wurde zu einem rund 1:20 Minuten langen Vollsprint. Viele Fahrer:innen erreichten die Ziellinie sichtbar am Limit.

„Es war brutal. Eines der härtesten Rennen, die ich je gefahren bin“, so Finn Iles.

Crankworx Christchurch 2026

Frauen-Downhill: Jenna Hastings bleibt das Maß der Dinge

Sian A’Hern setzte früh eine Bestzeit und verteidigte lange den Hot Seat gegen starke Konkurrenz. Für ein Ausrufezeichen sorgte Elite-Rookie Eliana Hulsebosch, die A’Hern deutlich distanzierte und ihre Ambitionen unterstrich.

Doch die letzte Antwort hatte Jenna Hastings. Die Vorjahressiegerin und Schnellste aus dem Seeding kombinierte Präzision im felsigen oberen Abschnitt mit maximaler Kontrolle im Sprint-Finale. Mit 5:16,021 Minuten holte sie sich nicht nur den Downhill-Sieg, sondern ihre dritte Medaille der Woche (Gold im AirDH, Silber im Pumptrack, Gold im DH).

Damit übernimmt die Neuseeländerin früh klar die Führung im Kampf um den Titel „Queen of Crankworx“.

 

Crankworx Christchurch 2026

Redemption DH – Frauen Top 5

  1. Jenna Hastings (NZL) – 5:16,021

  2. Eliana Hulsebosch (NZL) – 5:18,547

  3. Sian A’Hern (AUS) – 5:27,499

  4. Sabina Košárková (CZE) – 5:27,913

  5. Kate Hastings (NZL) – 5:29,161

Crankworx Christchurch 2026

Männer-Downhill: Meier-Smith setzt ein Statement

Im Männerfinale trafen lokale Hoffnungsträger auf internationale Schwergewichte wie Loïc Bruni und Finn Iles. Lachie Stevens-McNab brachte die heimische Crowd mit einer starken Fahrt zum Kochen und übernahm klar die Führung.

Als letzter Starter rollte jedoch Luke Meier-Smith ins Gate. Der Australier, bereits Schnellster im Seeding, fuhr in allen Splits Bestzeit, ließ im Sprint nichts liegen und stoppte die Uhr bei 4:23,888 Minuten – Tagesbestzeit und ein deutliches Signal im Kampf um den „King of Crankworx“-Titel.

Crankworx Christchurch 2026
Luke Meier Smith

Redemption DH – Männer Top 5

  1. Luke Meier-Smith (AUS) – 4:23,888

  2. Lachie Stevens-McNab (NZL) – 4:26,979

  3. Finn Iles (CAN) – 4:30,942

  4. Loïc Bruni (FRA) – 4:32,129

  5. Ryan Gilchrist (AUS) – 4:35,924

Crankworx Christchurch 2026

Slopestyle Super League: Eine neue Ära beginnt

Mit den Ōtautahi Slopestyle Finals ging Crankworx Christchurch spektakulär zu Ende – und schrieb gleichzeitig Geschichte. 2026 startet die Slopestyle Super League (SSL), die die bisherige Crankworx FMBA Slopestyle World Championship als höchste Serie ablöst.

Das neue Format setzt auf eine saisonübergreifende Liga, in der sich etablierte Topstars über mehrere Events hinweg gegen Gold-Level-Rider, Nachwuchstalente und Wildcards behaupten müssen. Reputation zählt – aber Ausführung entscheidet.

Premiere: Die Shootout-Runde

Erstmals kam eine neue Shootout-Runde zum Einsatz. Alle Fahrer:innen, die nach Run zwei weniger als zehn Punkte hinter einem Podiumsplatz lagen, erhielten die Chance, mit einem frei gewählten Trick auf einem Feature ihrer Wahl bis zu zehn Zusatzpunkte zu sammeln. Spannung bis zum letzten Drop – garantiert.

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Frauen-Slopestyle: Reno entscheidet Thriller für sich

Im Finale der Frauen lag zunächst Patricia Druwen in Führung. Shealen Reno konterte im zweiten Run und setzte sich knapp an die Spitze – was zum ersten SSL-Shootout der Geschichte führte.

Beide wählten das letzte Feature vor der tobenden Menge. Druwen legte mit einem Backflip vor. Reno antwortete mit einem riskanten Disco Can – und wurde belohnt. Mit 90,33 zu 90 Punkten sicherte sie sich Gold in letzter Sekunde.

Harriet Burbidge-Smith wurde Dritte und erhielt eine Wildcard für Rotorua.

Ōtautahi Slopestyle – Frauen Top 5

  1. Shealen Reno (USA) – 90,33

  2. Patricia Druwen (GER) – 90,00

  3. Harriet Burbidge-Smith (AUS) – 74,66

  4. Morgan Antone (NZL) – 37,33

  5. Chelsea Kimball (USA) – 25,00

Crankworx Christchurch 2026

Männer-Slopestyle: Fedko knackt die 100-Punkte-Marke

Erik Fedko setzte mit 92,5 Punkten im ersten Run die Benchmark. Der Shootout brachte Bewegung ins Klassement: David Godziek sprang mit einem Cashroll Tailwhip an die Spitze, Nicholi Rogatkin konterte mit einem Oppo Cashroll.

Als letzter Starter behielt Fedko die Nerven. Mit einem massiven Three-Down Whip Seat Grab Indian Air sicherte er sich zusätzliche 8,2 Punkte – und schraubte sein Gesamtergebnis auf 100,70 Zähler. Ein historischer Auftaktsieg in der neuen Liga.

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Ōtautahi Slopestyle – Männer Top 5

  1. Erik Fedko (GER) – 100,70

  2. David Godziek (POL) – 99,86

  3. Nicholi Rogatkin (USA) – 99,13

  4. Chance Moore (CAN) – 97,63

  5. Kaidan Ingersoll (USA) – 92,16

Crankworx Christchurch 2026

Saisonauftakt mit Signalwirkung

Crankworx Christchurch 2026 hat gezeigt, wohin die Reise geht: kompromisslose Downhill-Strecken, neue Wettkampfformate und ein Slopestyle-Zirkus, der sich neu erfindet. Das Rennen um King und Queen of Crankworx ist eröffnet, ebenso der Titelkampf in der Downhill-Serie und der neuen Slopestyle Super League.

Nächster Stopp der World Tour: Crankworx Rotorua (11.–15. März). Nach diesem Auftakt ist klar: Die Saison ist live – und sie wird alles andere als vorhersehbar.

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