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Jasper Jauch und Nicole Beege gewinnen in Thale

Jetzt ist es amtlich, der iXS German Downhill Cup ist vorüber, mit Marcus Klausmann (GER – Ghost Factory Racing) und Nicole Beege (GER – Liteville-Syntace) stehen die Seriensieger fest und Thale war einmal mehr ein würdiger Abschluss für die 8. Saison der deutschen iXS Serie.

Auch in diesem Jahr bestand der iXS German Downhill Cup wieder aus 5 Veranstaltungen und wie seit längerem üblich, reist die Downhillgemeinschaft zum Saisonabschluss nach Thale im Harz. Der „Rosstrappendownhill“ war somit wieder der krönende Abschluss einer weiteren Saison der wohl erfolgreichsten nationalen Rennserie weltweit. Begonnen hat die diesjährige Geschichte beim iXS Dirt Masters Festival in Winterberg, bei dem kein geringerer als Gee Atherton (GBR – GT Factory Racing) ganz oben auf dem Podest stand. Weiter ging es dann mit den Stationen in Steinach am Brenner, Ilmenau und Bad Wildbad, wo gleichzeitig die Deutsche Meisterschaft ausgetragen wurde. Alle diese Rennen waren natürlich wieder bis auf den letzten Startplatz ausgebucht, so auch das Finale in Thale. Die Veranstalter vom SV Bode-Bike-Thal e.V. haben sich wieder ordentlich ins Zeug gelegt und ein perfektes Rennen abgeliefert.

Etwa 440 Fahrer aus 7 Nationen gingen an den Start der 2 Kilometer langen Strecke, die über 250 Höhenmeter der Rosstrappe hinabführt. Das trockene Wetter sorgte für einen Untergrund, der enorme Geschwindigkeiten zuließ. Auch wenn der Kurs nicht extrem technisch ist, war doch aufgrund des hohen Tempos der notwendige Anspruch gegeben und manch Teilnehmer gelangte somit an die Grenzen des physikalisch Machbaren.

Wie immer waren so viele Zuschauer gekommen, dass es eine perfekte Kulisse ergab. Bereits am Samstag zum Seeding Run war der Kurs gesäumt mit Menschen und wie immer ging es auch bereits in diesem Lauf um wichtige Punkte für das Konto der Gesamtwertung. Die volle Punktzahl beim letzten Seeding Run der Saison räumten Andreas Sieber (GER – Radon Factory Team) und Nicole Beege (GER – Liteville-Syntace) ab. Aber natürlich war Sonntag der alles entscheidende Tag. Noch mehr Zuschauer kamen an die Strecke und noch mehr Spannung lag in der Luft.

Als erste lizenzierte Klasse gingen die Masters auf den Kurs. Als Führender der Gesamtwertung und mit einem guten Vorsprung angereist war es Nino Antic (CRO – Giant), der als klarer Favorit gehandelt wurde – erst recht nach der schnellsten Zeit des Vortags. Aber natürlich schlief auch die Konkurrenz nicht und so war es Wilfred van de Haterd (NED – Nicolai), der am Ende den Sieg einfuhr. Der schnelle Niederländer konzentrierte sich allerdings in dieser Saison eher auf Enduro-Rennen und somit spielte er keine entscheidende Rolle für die Gesamtwertung. Den zweiten Rang konnte sich sein Landsmann Jelmer Pietersma (NED – Downhill/Klubb) sichern, Dritter wurde Antic, der damit komfortabel den Seriensieg einfuhr.

Anschließend waren die U17 Fahrer an der Reihe. Tim Schlüssler (GER – Next Racing Generation) und Sven Beckers (GER – Team Rookie Racers) waren hier diejenigen, auf die die Augen gerichtet waren. Beide gingen in diesem Jahr erstmalig in dieser Klasse an den Start und auch beide hatten den Seriensieg direkt vor Augen. Im Seeding Run patzte Schlüssler noch, aber im Finale bewies er seine Klasse. Als einziger dieser Kategorie blieb er unter der 3 Minuten Marke und sicherte sich den Sieg der Tageswertung. Beckers musste sich an beiden Tagen mit dem zweiten Platz zufrieden geben, was ihm allerdings mit nur 4 Punkten Vorsprung den Sieg der Gesamtwertung einbrachte.

Nicole Beege

In der Elite Women Klasse gab es einen ungefährdeten Sieg von Nicole Beege, deren direkte Konkurrentinnen nicht am Start waren und somit konnte sie sowohl das Rennen dominieren, als auch gefahrlos den Seriensieg einfahren. Auf den nachfolgenden Rängen platzierten sich die Juniorinnen Eline Nijhuis (NED – Team Fietsshop Uitgeest) und Eileen Drexler (GER – Bikeunit).

Siegerehrung Damen

Etwas mehr Überraschungen gab es dann in der Elite Men Kategorie. Bereits im Seeding Run konnten einige der Favoriten ihre Leistung nicht abrufen. Beispielsweise Benny Strasser (GER – Bikeunit) und Maximilian Bender (GER – Canyon Bicycles), die beide in Schlagdistanz auf den Gesamtsieg lagen und den abstinenten Marcus Klausmann (GER – Ghost Factory Racing) durchaus noch hätten verdrängen können. Trotz des nicht ganz zufrieden stellenden Seeding Runs (Strasser auf 14 und Bender auf 6) war noch alles drin. Strasser verbesserte zwar seine Zeit, aber am Ende sprang für ihn nur der 15. Platz heraus. Und auch Bender reichte eine Sekunde schneller als am Vortag nur zu Platz 8. Dafür konnte sich Philipp Bünnemann (GER – Maxxis, Norco) zum ersten Mal seit dem Aufstieg in die Elite Klasse auf das Podest schieben. In der Serienwertung spielt der Fahrer aus dem Ruhrpott zwar keine Rolle, aber mit dem dritten Platz sollte er wohl ganz zufrieden in die Off-Season gehen. Auch den zweiten Platz konnte eher überraschend Tom Bersselaar (NED – goodbikesonline.nl) einfahren, der es trotz durchwachsenen Ergebnissen in der Gesamtwertung bis auf den 4. Platz geschafft hat.

Jasper Jauch

Aber der Gewinner des Tages war der als vorletzter gestartete Jasper Jauch (GER – Syntace Racing), der schon 2011 einmal in Thale auf dem Podest stehen konnte, damals allerdings nur als Dritter. Jauch brauchte 2:50.863 min für den Kurs und fuhr dabei einen Vorsprung auf den Zweitplatzierten von knapp 5 Zehntelsekunden heraus. Der Vortagesschnellste Andreas Sieber hatte wieder einmal nicht das nötige Glück auf seiner Seite und kam nur noch durchs Ziel gerollt, was ihm am Ende einen der letzten Plätze einbrachte. Sicherlich schade, schließlich stand er bereits 3 Mal auf dem Podest in Thale, zweimal sogar ganz oben. Die Gesamtwertung konnte somit also trotz Abwesenheit Marcus Klausmann gewinnen, gefolgt von Benny Strasser und Maximilian Bender.

Andreas Sieber

Damit ging in Thale wieder eine sehr erfolgreiche Saison des iXS German Downhill Cups zu Ende und jetzt stehen nur noch die Finalläufe des iXS European Downhill Cups am nächsten Wochenende in Maribor an und anschließend das allerletzte Rennen der Schweizer Serie in Bellwald.

(Quelle: Pressemitteilung)

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