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Lücke schließen zwischen Bikepark und Cross-Country-Strecken

Mountainbiker finden auf dem Dach des Sauerlandes eine Vielfalt an naturnahen Strecken: Knackige Anstiege, kniffelige Single-Trails, und Touren, deren Höhenmeter mit einer Alpentour konkurrieren können. Oder den Bikepark Winterberg mit seinen professionell angelegten Downhillstrecken. Ein Trailpark soll nun in Winterberg ein Angebot bereitstellen, das die breite Zielgruppe zwischen Cross-Country-Fahrer und Adrenalin-Junky anspricht.

Trailparks sind der neue Trend im Mountainbike-Bereich. Sie erfordern weniger fahrtechnisches Können als ein Bikepark, sind aber anspruchsvoller als reine Wirtschaftswege. Nicht nur Downhill-Strecken sind im Angebot. Ganz nach Wunsch und Angebot kurbelt der Mountainbiker selbst mit kräftigen Tritten den Berg hinauf oder nutzt – falls vorhanden – einen Lift.

Die Touren führen über Wald-, Forst- und Schleppwege, nutzen teils auch ausgetretene Pfade, sogenannte Single-Trails. Die Trails sind ausgeschildert und meist naturbelassen. Nur hin und wieder optimiert ein Streckendesigner die Wegführung, um Abwechslung und fahrtechnische Finessen hineinzubringen. Das können kleine Anliegerkurven sein, Wurzel- oder Steinpassagen. Aber auch aus Holz gefertigte Passagen, sogenannte North-Shore-Elemente und kleine Sprünge können dazugehören. Fast wie in einem Bikepark, nur deutlich weniger schwer zu fahren. Mehrere, miteinander vernetzte Strecken bilden einen Trailpark.

Die Idee zum Trailpark hatten die Tourismusexperten der Ferienwelt Winterberg bereits 2008. Mit dem Konzept bewarben sie sich um Ziel-2Fördermittel. 2010 lag die Entscheidung der Jury vor. Überzeugt hatte vor allen Dingen die Verknüpfung der Angebote der Bike-Arena Sauerland und des Bikeparks Winterberg mit dem neuen Trailpark. Nun liegt aktuell der Bescheid auf Fördermittel in Höhe von 170.000 Euro netto vor. Das Gesamtfinanzierungsvolumen liegt bei rund 270.000 Euro brutto. Noch in diesem Jahr soll die konkrete Streckenplanung abgeschlossen sein. Möglicherweise können im Herbst schon erste Arbeiten beginnen. Fertigstellung soll 2014 sein.

Doch zunächst muss die Ferienwelt Winterberg die genaue Lage klären. „Es gibt grundsätzlich mehrere Möglichkeiten für einen Standort“, erklärt Tourismusdirektor Michael Beckmann. In den nächsten Wochen werden wir Gespräche mit Grundbesitzern und Liftbetreibern führen und möglichst bald eine Entscheidung treffen.“

Dass der Trailpark das vorhandene Angebot optimiert und Winterberg als Radsportdestination weiter nach vorne bringt, davon ist der Tourismusdirektor überzeugt. „Er passt perfekt in unsere Tourismusstrategie. Davon, dass wir ein hochwertiges Angebot für alle Ansprüche bereitstellen, profitieren vor allen Dingen Gastronomen, aber auch Verleiher und Einzelhandel.“

[Quelle: Ferienwelt Winterberg]

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