Mit seiner Premiere in den Niederlanden hat der Red Bull District Ride ein neues Kapitel der Slopestyle-Geschichte aufgeschlagen. Am 25. Juli verwandelte sich der historische Grote Markt in Groningen in einen riesigen Urban-Spielplatz für die besten Mountainbiker der Welt. Erstmals fand dort nicht nur ein Diamond-Event der FMB World Tour statt, sondern auch ein offizieller Frauen-Wettbewerb, ein bedeutender Meilenstein für den Slopestyle-Sport.

Der Red Bull District Ride zählt seit Jahren zu den prestigeträchtigsten Urban-Events im Mountainbike-Kalender. Statt auf klassischen Bikepark-Strecken kämpfen die Athleten mitten in der Stadt um den Sieg und müssen dabei nicht nur spektakuläre Tricks zeigen, sondern auch Kreativität, Bike-Kontrolle und die perfekte Linienwahl beweisen. Für die Premiere in Groningen entstand eigens ein spektakulärer Kurs, der die Innenstadt in eine Slopestyle-Arena verwandelte.
Die Strecke war in die drei Bereiche Big Air, Park und Dual unterteilt und hielt zahlreiche Highlights bereit. Ein 15,5 Meter hoher Roof Drop, technische Park-Lines, Whale Tails, Wallrides und mehrere Trick-Jumps verlangten den Fahrern alles ab. Gemeinsam mit Streckendesigner Desmond Tessemaker arbeiteten die Athleten vier Monate lang an der Planung, bevor der aufwendige Kurs innerhalb von nur vier Tagen aufgebaut wurde.

Da der District Ride als Diamond-Event der FMB World Tour und gleichzeitig Teil der Slopestyle Super League ausgetragen wurde, ging es nicht nur um den prestigeträchtigen Sieg, sondern auch um wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Entsprechend hochkarätig war das Fahrerfeld.



