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SilverStar Slopestyle 2026

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SilverStar Slopestyle 2026: Ben Thompson und Alma Wiggberg gewinnen – Erik Fedko auf Platz zwei

Die Entscheidung ist gefallen: Beim SilverStar Slopestyle presented by Signature wurden die letzten Tickets für das große Finale der Slopestyle Super League (SSL) vergeben. Während Alma Wiggberg bei den Frauen souverän zum Sieg fuhr, feierte der Kanadier Ben Thompson seinen ersten Crankworx-Triumph. Aus deutscher Sicht besonders erfreulich: Erik Fedko sicherte sich mit Platz zwei souverän die Qualifikation für das SSL-Finale in Mont-Sainte-Anne.

SilverStar bildete die Playoff-Runde der Slopestyle Super League. Die besten drei Frauen und sieben Männer qualifizierten sich für das Finale und treffen dort auf die bereits gesetzten Shealen Reno, Johanna Nussbaumer, David Godziek, Nicholi Rogatkin und Chance Moore.

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Alma Wiggberg dominiert bei den Frauen

Bei den Frauen setzte Alma Wiggberg früh ein Ausrufezeichen. Die Schwedin erzielte bereits in ihrem ersten Run 84,00 Punkte – eine Wertung, an die im weiteren Verlauf keine Konkurrentin mehr herankam.

Wiggberg packte unter anderem einen Backflip Tuck No-Hander, Suicide No-Hander to Barspin, Backflip One-Footed Can, Backflip Barspin und No-Foot Can in ihren Run und machte damit den Sieg klar.

Lisa-Marie Blanc aus Frankreich sicherte sich mit 74,75 Punkten den zweiten Platz. Besonders spannend wurde der Kampf um das letzte Finalticket: Michelle Neuner aus der Schweiz steigerte sich bei ihrem ersten Crankworx-Event im zweiten Run von 65,50 auf 71,75 Punkte und schob sich damit noch auf Rang drei. Damit löste auch sie das Ticket für Mont-Sainte-Anne.

Top 3 Frauen

  1. Alma Wiggberg (SWE) – 84,00 Punkte
  2. Lisa-Marie Blanc (FRA) – 74,75 Punkte
  3. Michelle Neuner (SUI) – 71,75 Punkte
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Erik Fedko mit starkem zweiten Platz

Bei den Männern ging der Sieg an Lokalmatador Ben Thompson. Der Kanadier legte ebenfalls bereits im ersten Durchgang vor und erhielt für seinen technisch anspruchsvollen und sauber ausgeführten Run 86,25 Punkte.

Unter anderem zeigte Thompson einen Tuck No-Hander Frontflip, 360 Double Down Whip, Switch 360 Whip, 360 Barspin to Double Downside Whip und einen 360 Windshield Wiper. Der Score hielt bis zum Ende und bescherte ihm den ersten Crankworx-Sieg seiner Karriere.

Direkt dahinter überzeugte Erik Fedko. Der Deutsche erzielte in seinem ersten Run 84,25 Punkte und konnte diese Wertung im zweiten Durchgang zwar nicht mehr verbessern, Platz zwei war ihm dennoch nicht zu nehmen.

Für Fedko ist das Ergebnis besonders wichtig: Nach seinem fünften Platz beim District Ride in Groningen steht er nun auch im Teilnehmerfeld des ersten großen SSL-Finales.

Der junge Kanadier Ayden Siebenaler komplettierte mit 82,25 Punkten das Podium und erzielte damit sein bislang bestes Ergebnis.

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Sieben Männer lösen ihr Finalticket

Hinter den Top 3 ging es nicht nur um Platzierungen, sondern vor allem um die Qualifikation für Mont-Sainte-Anne. Lucas Huppert, Jack Feick, Dane Folpp und Axel Sparrman belegten die Plätze vier bis sieben und schafften damit ebenfalls den Sprung ins Finale.

Besonders knapp wurde es um den letzten Startplatz. Sparrman erzielte bei seinem ersten FMB-Gold-Event im zweiten Run 75,83 Punkte und verdrängte damit Kaidan Ingersoll, der zuvor mit 75,25 Punkten auf dem siebten Platz gelegen hatte. Gerade einmal 0,58 Punkte entschieden damit über die Finalteilnahme.

Top 7 Männer

  1. Ben Thompson (CAN) – 86,25 Punkte
  2. Erik Fedko (GER) – 84,25 Punkte
  3. Ayden Siebenaler (CAN) – 82,25 Punkte
  4. Lucas Huppert (SUI) – 79,75 Punkte
  5. Jack Feick (CAN) – 77,25 Punkte
  6. Dane Folpp (AUS) – 76,38 Punkte
  7. Axel Sparrman (SWE) – 75,83 Punkte
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Zwei Deutsche kämpfen um den ersten SSL-Titel

Damit steht das Fahrerfeld für das erste Slopestyle Super League Finale fest. Aus deutscher Sicht wird es besonders interessant, denn mit Johanna Nussbaumer und Erik Fedko stehen gleich zwei deutsche Rider im Finale.

Nussbaumer hatte sich nach ihrer starken Regular Season bereits vor SilverStar direkt qualifiziert. Nun folgt Fedko über die Playoffs.

Bei den Frauen treffen Shealen Reno, Johanna Nussbaumer, Alma Wiggberg, Lisa-Marie Blanc und Michelle Neuner aufeinander.

Bei den Männern stehen David Godziek, Chance Moore, Nicholi Rogatkin, Ben Thompson, Erik Fedko, Ayden Siebenaler, Lucas Huppert, Jack Feick, Dane Folpp und Axel Sparrman im Finale.

Für zusätzliche Spannung sorgt das Format: Die bisherigen Saisonergebnisse werden für das Finale nicht übernommen. In Mont-Sainte-Anne starten alle wieder bei null – und am Ende zählt ausschließlich das Ergebnis des Tages.

Am 5. September entscheidet sich bei Crankworx Mont-Sainte-Anne damit, wer sich als erste Frau und erster Mann überhaupt zum Slopestyle Super League Champion krönen kann.

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Nach Slopestyle folgt Downhill

In SilverStar geht die Action derweil weiter. Beim Seeding für das Downhill-Rennen setzte sich bei den Elite-Frauen Vorjahressiegerin Mille Johnset vor Maylei Leaneagh und Sian A’Hern durch. Bei den Männern fuhr Luke Meier-Smith die schnellste Zeit, gefolgt von Tegan Cruz, Seth Sherlock und Henry Sherry.

Für Aufsehen sorgte auch der Nachwuchs: U19-Fahrerin Tayte Proulx-Royds fuhr schneller als sämtliche Elite-Frauen, während U17-Rider Mack Manietta eine Zeit erzielte, die bei den Elite-Männern für Rang vier gereicht hätte.

Nach den Playoffs ist damit alles angerichtet für das große Finale in Mont-Sainte-Anne – und mit Johanna Nussbaumer und Erik Fedko hat Deutschland gleich zwei Chancen auf den ersten SSL-Gesamttitel.

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