25 Jahre Red Bull Rampage, die 20. Austragung und zwei Contest-Tage in Utah: Am 8. und 10. Oktober 2026 geht es wieder in die Wüste. Nach den Entwicklungen der vergangenen Jahre dürfte die Jubiläumsausgabe vor allem eine Frage beantworten:
Wie weit lässt sich Rampage noch pushen und in welche Richtung?
Ein Vierteljahrhundert Rampage. Allein das klingt ein bisschen absurd. Wer die Entwicklung von den frühen Big-Mountain-Jahren bis zu den heutigen Runs verfolgt hat, weiß, wie wenig die Rampage von 2001 noch mit dem zu tun hat, was mittlerweile in Utah gebaut und gefahren wird.
2026 feiert Red Bull nun das 25-jährige Jubiläum und gleichzeitig die 20. Ausgabe des Events. Die Frauen starten am 8. Oktober, die Männer folgen am 10. Oktober.
Und vielleicht ist gerade diese Jubiläumsausgabe interessanter als die Frage, wer den nächsten noch größeren Drop baut. Denn Rampage befindet sich seit einigen Jahren in einer Phase, in der sich Freeride, Big Mountain und Slopestyle immer stärker vermischen.

Wie viel Slopestyle verträgt Rampage?
Diese Diskussion gehört mittlerweile fast genauso zum Oktober wie die ersten Bilder der Dig Teams aus Utah.
Backflips über riesige Drops, technisch immer komplexere Trick-Kombinationen und perfekt gebaute Features haben das Niveau in Dimensionen verschoben, die vor zehn oder 15 Jahren kaum vorstellbar waren. Gleichzeitig gehören für viele Fans gerade die wilden, natürlichen und technisch schwierigen Lines weiterhin zur eigentlichen DNA von Rampage.
Die spannendsten Runs sind deshalb häufig diejenigen, die beides zusammenbringen.
Nicht einfach den größten Trick auf dem größten Feature, sondern eine Linie, bei der man schon beim ersten Blick weiß, wer sie gebaut hat.
Gerade zum 25-jährigen Jubiläum dürfte interessant werden, ob sich dieser Trend fortsetzt – oder ob wir vielleicht wieder mehr Rider sehen, die bewusst auf technische und natürliche Lines setzen.



