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Red Bull Rampage 2026

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Red Bull Rampage 2026: Robin Goomes holt historischen Hattrick

Drei Starts, drei Siege: Robin Goomes schreibt bei der Red Bull Rampage 2026 Geschichte. Mit spektakulären Tricks setzt sie sich knapp gegen Hannah Bergemann durch.

Drei Jahre, drei Siege und ein Eintrag in die Geschichtsbücher: Robin Goomes hat die Red Bull Rampage 2026 gewonnen und damit als erster Mensch überhaupt drei Rampage-Titel in Folge geholt. Die Neuseeländerin setzte sich beim Frauen-Finale am 8. Oktober in Virgin, Utah, mit 93,50 Punkten gegen Hannah Bergemann (92,75 Punkte) und Kirsten Van Horne (86,50 Punkte) durch.

Die Entscheidung fiel erst im zweiten Run. Gerade einmal 0,75 Punkte trennten Goomes und Bergemann am Ende eines Finals, das eindrucksvoll zeigte, wie stark sich das Frauen-Freeriden in den vergangenen Jahren weiterentwickelt hat.

Backflips, Flat Spin und ein Sieg auf den letzten Metern

Schon vor dem Event war klar: Wer Robin Goomes vom dritten Titel abhalten wollte, musste ordentlich vorlegen. Die Neuseeländerin hatte 2024 und 2025 gewonnen und reiste entsprechend als Favoritin nach Utah. Doch mit dem bisherigen Trickrepertoire wollte sie sich nicht zufriedengeben.

Zu Hause in Neuseeland hatte sich Goomes eigens ein Trainingsgelände aufgebaut, um einen Backflip über einen großen Step-down vorzubereiten. Im Finale packte sie noch einen weiteren Trick aus: einen Flat Spin 360, den zuvor noch keine Frau bei der Rampage gelandet hatte.

Dazu kamen ein Backflip über den massiven Step-down und ein Backflip Cancan im unteren Teil ihrer Line. Mit dieser Kombination aus technischen Tricks, großen Sprüngen und sauberer Ausführung verbesserte sich Goomes in ihrem zweiten Run von 90,62 auf 93,50 Punkte.

Der Lohn: der dritte Rampage-Sieg in Folge und eine weitere Bestmarke im Frauen-Freeride.

Red Bull Rampage 2026
(L-R) Hannah Bergemann, Robin Goomes & Kirsten Van Horne

Hannah Bergemann macht das Rennen spannend

Dass Goomes bis zum Schluss kämpfen musste, lag vor allem an Hannah Bergemann. Die US-Amerikanerin übernahm mit 91,25 Punkten nach dem ersten Durchgang zunächst die Führung.

Ihre Line kombinierte einen Backflip im oberen Streckenabschnitt mit steilen, technischen Passagen, einem großen Drop und einem Suicide No-Hander im Zielbereich.

Im zweiten Run legte Bergemann noch einmal nach. Sie fuhr ihre Linie sauberer und schneller und steigerte sich auf 92,75 Punkte. Für den Sieg reichte das denkbar knapp nicht. Wie schon 2025 landete sie auf Platz zwei.

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Harriet Burbidge-Smith

Kirsten Van Horne komplettiert das Podium

Während Goomes und Bergemann mit spektakulären Tricks um den Sieg kämpften, überzeugte Kirsten Van Horne mit einem anderen Ansatz.

Die Kanadierin setzte auf eine kontrollierte, flüssige Line durch die steilen Chutes und ausgesetzten Geländepassagen. Ohne größere Fehler brachte sie ihren Run ins Ziel und erhielt dafür 86,50 Punkte.

Damit sicherte sich Van Horne den dritten Platz vor Vinny Armstrong und Harriet Burbidge-Smith.

Red Bull Rampage 2026: Alle Ergebnisse der Frauen

Platz Fahrerin Land Punkte
1 Robin Goomes Neuseeland 93,50
2 Hannah Bergemann USA 92,75
3 Kirsten Van Horne Kanada 86,50
4 Vinny Armstrong Neuseeland 82,75
5 Harriet Burbidge-Smith Australien 82,51
6 Chelsea Kimball USA 81,87
7 Mikayla Parton Schottland 81,75
8 Georgia Astle Kanada 80,37
9 Casey Brown Kanada 76,00
10 Janelle Soukup USA 73,50
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25 Jahre Rampage: Frauen und Männer erstmals am selben Start

Auch abseits des Ergebnisses war die diesjährige Rampage eine besondere Ausgabe. Zum 25-jährigen Jubiläum kehrte das Event an seinen ursprünglichen Austragungsort bei Virgin in Utah zurück, wo 2001 alles begann.

Erstmals starteten Frauen und Männer vom selben Startgate. Das Gelände bot mehr als 200 Höhenmeter und erstreckte sich über rund 90 Acres, also etwa 36 Hektar. Es war der bislang höchste Rampage-Kurs.

Gerade die Kombination aus enormen Sprüngen, steilen Naturpassagen und selbst gebauten Features macht den Reiz der Rampage aus. Anders als bei klassischen Slopestyle-Wettbewerben gestalten die Rider gemeinsam mit ihren Teams ihre individuellen Lines durch das Gelände.

Der Frauen-Wettbewerb wurde erst 2024 ins Rampage-Programm aufgenommen. Drei Ausgaben später hat Goomes alle drei gewonnen. Ihr erneuter Sieg unterstreicht nicht nur ihre Ausnahmestellung, sondern auch das steigende fahrerische Niveau im Frauen-Freeriden.

Der für den 10. Oktober angesetzte Männer-Wettbewerb wurde nach dem Start aufgrund widriger Wetterbedingungen vorzeitig abgebrochen.

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Red Bull Rampage 2026 im Replay ansehen

Wer die entscheidenden Runs noch einmal sehen möchte, findet die Aufzeichnung der Frauen-Rampage bei Red Bull TV. Die vollständige Ergebnisübersicht gibt es auf der offiziellen Rampage-Eventseite.

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