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YOGA mit Timo Pritzel

Am 16. und 17. März (Dortmund) habt ihr die Möglichkeit bei Timo Pritzel einen Yogakurs zu belegen, wer sich jetzt fragt was das soll erfährt hier mehr:

Was hast Du früher über Yoga gedacht?

Timo: Schon stereotype Gedanken wie, dass es zu soft für mich ist…dass ich nicht genug „action“ und Verausgabung habe. Ich dachte, dass ich nur frei und im “ jetzt„ sein kann in extremen Situationen mit meinem Bike. Der Anfang beim Yoga war nicht einfach für mich mit meiner „Wettkampf Attitude“ und meinen Bändern die ich Jahre lang nicht gestretcht und einseitig benutzt habe & meinen Verletzungen. Beim Yoga habe ich schnell gelernt, dass es nix bringt über seine Grenzen zu gehen, wie ich es gewohnt war beim Biken und wie wichtig es ist Lehrer zu haben, die einen korrigieren und einen Blick für deine Haltung haben und Know How über Verletzungen mitbringen.

Was denkst Du heute darüber?

Yoga gibt mir sehr viel! Ich fühle mich lebendiger durch Yoga. Meine Gedanken kommen mehr zur Ruhe, ich kann besser abschalten, bin mehr im Jetzt und fühle tieferen Frieden und Gelassenheit nach der Praxis. Es wird klarer, was wirklich wichtig ist im Leben….und mein Körper freut sich total.

Seit wann praktizierst Du Yoga und was war der Auslöser?

Seit 2001 übe ich im Fitness Studio und seit 2004 intensiv im Yoga Studio. Der Auslöser war meine Frustration von der „normalen Medizin“ und die Fehldiagnose die mir eine Ärztin gegeben hat. Für mich war es fast normal, dass ich alle 1-2 Jahre eine große Verletzung hatte, mit einigen „kleinen“ dazwischen, was ein blöder Kreislauf war, weil mein Körper&Geist nie zur Ruhe kamen und ich 15 Jahre lang Contest gefahren bin! Es hat immer alles einen Sinn, auch durch die schlechten Erfahrungen habe ich viel gelernt und das hat mich zu der Person gemacht die ich Heute bin. Es war eine harte Zeit für mich als mir Ärzte mit der normalen Medizin nicht mehr weiterhelfen konnten bei meinen Rückenschmerzen die ich für einige Jahre hatte (und mit Schmerztabletten und Cortison Spritzen gefahren bin) mir sogar falsche Diagnosen gaben, wie dass ich Morbus Bechterew(Chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung mit Schmerzen und Versteifung von Gelenken)  habe und bald nicht mehr gerade gehen kann….was mir sogar durch einen angeblich 100% Bluttest von 2 Ärzten bewiesen wurde! …. das hat mich dann mit Wut auf die Allgemeine Medizin auf den Weg der natürlichen Medizin und Heiler und Yoga gebracht  wo ich einiges über mich und meinem Körper gelernt habe und mich so heilen konnte…..wie gesagt es gibt immer Positive Seiten!

Was halten Deine Freerider-Kollegen von Deinem Yogaweg?

Ich habe schon länger den Ruf nicht der normale „Dirt Jumper“ zu sein,(bei Parties so gut wie nie was Trinken und immer meine Musli Box und andere „seltsame„ Essens-Sachen dabei haben) und ich freue mich dass mich immer mehr Fahrer/Freunde aufs Yoga ansprechen oder Tips bei Verletzungen, Ernährung und Ärtzten haben wollen. Das sozusagen meine schlechten Erfahrungen einen Sinn machen und ich jetzt mit meinen Erfahrungen jüngeren Fahrern helfen kann. Es sind manchmal auch simple Sachen die ein 18 jähriger Fahrer, der nur den nächsten harten Trick im Kopf hat nicht aufm Schirm hat….wie das wenn man 8 Stunden am Tag Fahrrad fährt ein „Tüten Suppe mit Schrippe und haltbaren Käse und Zuckergetränk“ im keine Energie gibt, oder es gut ist nach Stürzen zu einen Physio Therapeuten/Osteopathen zu gehen. Und es sogar Möglichkeiten neben harten Schmerztabletten wie Traumeel gibt, die helfen! Die meisten Jungs haben schlechte Erfahrungen gemacht bei Ärzten und haben Angst dorthin zu gehen und machen dann gar nix und Trinken&Kiffen um sich zu entspannen.

Wie stark beeinflusst Yoga Dein Leben? Ist es „nur“ ein weiterer „Sport“ oder durchdringt Yoga auch andere Lebensbereiche (Ernährung, Philosophie etc.)?

Yoga hat mich auf den bewussten Weg gebracht. Der äußere Erfolg hat mich innerlich nicht glücklich gemacht und so habe ich mich auf die Suche nach dem wirklichen Glück begeben. Weil ich verstehen wollte, woher meine Blockaden und Ängste kommen, habe ich mich mit Atem-Körper-Energie-Arbeit  intensiv mit den Wurzeln meiner Muster auseinandergesetzt. Yoga, Mediation und Atemarbeit sind für mich Werkzeuge, zu spüren, was für mich wichtig ist im Leben und es umzusetzen.

Inwiefern nützt Dir Yoga bei der Vorbereitung auf Contests?

Ich bin bewusster und höre mehr auf meine Intuition. Kann mich und meinen Körper mehr verstehen. Nehme mir mehr Auszeiten, achte auf meine Atmung. Und dadurch das ich flexibler bin, kann mein Körper Verletzungen und stürze besser auffangen. Meine Schultern habe ich mir oft bei Stürzen ausgekugelt, bei meinen knien und Füßen hatte ich schon einige Verletzungen…..durchs Yoga konnte ich einige Enrgie Blockaden auflösen und meinen Körper wieder mehr in den Fluss bringen und Fehlhaltungen korrigieren und Schwachstellen stärken.

 

Infos und Anmeldung:

www.yogamitjulia.de
www.sunyogadortmund.de/news2702_1.htm

WER VON EUCH IST DABEI? WAS HALTET IHR DAVON?

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