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Tests

Im Einsatz: Helmkamera Drift HD Ghost

Heutzutage will man am liebsten immer live dabei sein und auf gar keinen Fall etwas verpassen. Die Technologie von Kameras hat in den letzten zehn Jahren unglaubliche Fortschritte gemacht. Was die kleinen, unkaputtbaren Actionkameras inzwischen so alles können, ist schier unglaublich. Sie ermöglichen zuvor unmögliche Kamera-Perspektiven und stellen Actionsports noch besser zur Schau. Als Betrachter meint man, mittendrin zu sein!

Nachdem wir in der aktuellen Ausgabe #004 einige dieser Kameras vorgestellt haben, möchten wir diesmal von einer ganz besonderen Kamera berichten, der Drift HD Ghost.

Der erste Eindruck

Schon beim Öffnen des Pakets wird einem klar, dass man hier etwas Feines erstanden hat. Nicht nur beim Design der Kamera hat sich Drift Innovations etwas einfallen lassen, sondern auch bei der Verpackung. Neben der eigentlichen Kamera findet sich darin alles, was das Herz begehrt und was für die ersten Aufnahmen benötigt wird (abgesehen von einer Speicherkarte!).

Die Details

Zuerst muss man sagen, dass die Kamera von der Verarbeitung und den verwendeten Materialien sehr hochwertig wirkt. Die Oberfläche fühlt sich gut an und umfasst des Weiteren einen ausreichend großen Farbbildschirm, mit dem sich die Kamera sowohl optimal ausrichten als auch in den gewünschten Modus einstellen lässt. Die Menüführung ist hierbei kinderleicht und erklärt sich quasi von selbst. Was einem direkt auffällt, ist das fehlende Unterwasser-Gehäuse. Dieses ist hier nicht notwendig, da die Kamera allein bis zu 3 Meter Tiefe wasserdicht sein soll! Somit vielleicht nicht gerade für den Tauchurlaub geeignet, aber für unsere allerliebste Sportart vollkommen.

Nachdem aber alles startklar ist, kann es ja eigentlich mit der Aufnahme losgehen, oder? Da bleibt jedoch eine kleine Frage offen, was wollen wir nun eigentlich genau filmen und wo befestigen wir die Kamera deswegen? Hier gibt es wieder eine Menge Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Anbringung der mitgelieferten Klebepads. Doch wer will schon seinen schönen Helm mit so etwas verunstalten? Wir jeden falls nicht! Daher erfreute uns die einfache Befestigung am Band der Goggle! So liegt die Kamera im Gegensatz zu anderen nah am Helm und fällt beim Fahren so gut wie gar nicht mehr auf.

Die Cam lässt sich ganz einfach und unauffällig an der Goggle befestigen.

Durch die um 360° drehbare Linse lässt sich außerdem das Bild perfekt einstellen und als ob das nicht schon genug wäre, gibt es noch ein weiteres Gimmick, das uns sehr gefreut hat. Die im Lieferumfang enthaltene Remote Control Einheit. Somit entfällt das nervige Suchen des REC-Knopfes an der Kamera und findet von nun an bequemen per Knopfdruck am Handgelenk statt. Die Größe könnte zwar ein wenig kleiner ausfallen, doch stört diese nicht wirklich und ist gerade bei der Verwendung mit Handschuhen optimal. Was wir uns aber dennoch gewünscht hätten, wäre ein nicht integrierter Akku der Remote Control, denn das Aufladen via USB wird bei so einer Kleinigkeit gern mal vergessen.

Die mitgelieferte Remote Control sitzt einfach erreichbar am Handgelenk.

 

Los geht’s… Kamera an, Remote Control aktivieren, Record und ab dafür! Die Videoqualität kann locker mit der Konkurrenz mithalten, die Akkuleistung war ebenfalls völlig in Ordnung, so dass wir die Kamera den ganzen Tag die Pisten des Bikeparks aufzeichnen lassen konnten. Um zu kontrollieren, was die Kamera so treibt, ist die Remote Control außerdem mit verschieden farbigen LED`s ausgestattet. Eine rote blinkende LED steht zum Beispiel für „Record“.

Mit den verschieden farbigen LEDs sieht man auf einen Blick, was die Kamera gerade macht.

Für diejenigen, die allerdings noch mehr Infos haben wollen und die komplette Kamera von außerhalb steuern möchten, dem empfehlen wir die kostenlose Drift-App, denn die HD Ghost besitzt WIFI und kann so mit dem eigenen Smartphone gekoppelt werden. Die Funktion der App wird in dieser selbst sehr gut erklärt und auch die Übertragungsgeschwindigkeit im Live View Modus lässt nichts zu wünschen übrig.

Viel Text ersetzt bei so einem Test natürlich kein Video, daher haben wir auch eine Abfahrt als Veranschaulichung parat! Dabei handelt es sich um 1080p Rohmaterial, das ohne Bearbeitung direkt von der Speicherkarte aus hochgeladen wurde.

Hier die Zusammenfassung unseres Tests:

Pro

–       Bedienung
–       Lieferumfang
–       Wifi
–       Verarbeitung
–       Videoqualität

Contra

–       Nur 3m Wasserdicht

Fazit

Wir sind mit der HD Ghost von Drift Innovation äußerst zufrieden, denn für einen Preis von 299€ bekommt man eine super Actionkamera mit umfangreichem Zubehör und ordentlichen Leistungsmerkmalen, die zudem auch noch sehr gut verarbeitet ist und einen hochwertigen Eindruck macht. Wer allerdings einen Schnorchel-Urlaub in nächster Zeit plant, sollte sich lieber nach Alternativen umschauen, denn die HD Ghost fühlt sich aufgrund der max. Wassertiefe von 3 Metern, eher auf trockenem Grund wohl.

Weitere Informationen findet Ihr unter: http://store.driftinnovation.com/cameras/drift-hd-ghost

(Text: Andreas Chronz)

 

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