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Bam is back from broken bones

Jeder Mountainbiker hat, oder hatte irgendwann mal mit lästigen Verletzungen zu kämpfen. Aber warum tun wir uns das an? Sascha Bamberg erklärt.

Video: Thanh Ebert & Pia Rummland
Photo: Tim Pfeiffer & Andreas Birkner

 

Jeder Mountainbiker hat, oder hatte irgendwann mal mit lästigen Verletzungen zu kämpfen. Aber warum tun wir uns das an? Warum setzen wir uns ständig dem Verletzungsrisiko aus? Mountainbiken ist nicht nur ein Sport, sondern eine Leidenschaft – es ist eine Gemeinschaft, und für einige Menschen ihr Leben. Deswegen geht jeder von uns das Risiko eines Sturzes ein, der eine mehr – der andere weniger.

Kennst du schon Saschas neusten Vlog auf You Tube? Hier gehts zu Bams Life.

Sascha Bamberg hat sich im vergangenen Jahr sein rechtes Schien- und Wadenbein knapp über dem Sprunggelenk in viele Teile zertrümmert. Passiert ist es auf Madeira, als er Brendogs Deathgrip Line gefahren ist. Er hat einen Sprung übersprungen, und damit die Kurve zum nächsten Kicker verfehlt. Normalerweise sollte man sich auf der wunderschönen kleinen Insel nicht zerstören, denn es gibt keinen Hubschrauber und nur ein offizielles Krankenhaus.

 

Nach einer Inselrundfahrt im Krankenwagen und der Flucht aus dem offiziellen Krankenhaus in die Privatklinik hat der beste Doc auf Madeira: Paulo Sales, ebenfalls passionierter Mountainbiker, das Knochenpuzzle in Bam’s Bein mit 2 Platten und 18 Schrauben gelöst.

 

Röntgenaufnahme von Bam Hill.

Jetzt began die langweilige Zeit auf der Couch, denn bevor der Fuß belastet werden durfte, mussten die Knochen erst mal ihren Weg zueinander finden. Natürlich war das jetzt der schwerste Teil, die Motivation nicht zu verlieren und die Hoffnung nicht aufzugeben. Aber als alter Sports-Junkie hat man in der Regel nur eine Mission im Kopf: So schnell wie möglich zurück aufs Bike zu kommen.

Nach 2,5 Monaten konnte etwas Druck auf das Bein ausgeübt werden. Das bedeutet, dass es endlich an der Zeit war, wieder in die Pedale zu treten, aber der Arsch musste natürlich noch weitere 2,5 Monate im Sattel sitzen bleiben – und die Krücken konnten leider auch noch nicht entsorgt werden. Aber auch wenn jetzt nur einfaches Rad fahren erlaubt war, ist dies das perfekte Training um wieder Muskeln aufzubauen und die müden Knochen endlich wieder in Bewegung zu versetzen.

 

Weitere 2,5 Monate später war es endlich an der Zeit wieder Adrenalin zu tanken. Natürlich startet man auch hier mit den Easy-Trails, arbeitet sich langsam wieder zu den härten Abfahrten vor, bis man dann langsam wieder etwas Luft unter die Reifen bekommt.

6 Monate nach dem Crash haben wir nun dieses Video gedreht. Beim Fahrradfahren sieht man fast keinen Unterschied mehr zu vorher. Rund Gehen funktioniert aber immer noch nicht, und an Rennen ist überhaupt noch nicht zu denken. Es gibt noch einiges zu tun…

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