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Dirt 100

Specialized S-Works Stumpjumper FSR

Specializeds Klassiker im 2016er Jahrgang mit zusätzlichen Reifengrößen

Das Bedürfnis nach Geschwindigkeit wird bei den heute so angesagten Kampfmaschinen, deren Potential selten wirklich ausgenutzt wird, viel zu oft vernachlässigt. In der Hitze des Gefechts, ausgedehnter Wurzelteppiche, unbeweglicher Felsen und herausfordernder Steigungen, wo man gegen die Schwerkraft zu kämpfen hat, besteht kein Zweifel, dass ein längerer Federweg mehr Raum für Fehler zulässt und für Extremsituationen ein paar zusätzliche Reserven bereithält. Aber es geht nicht nur um Zeit und Komfort, sondern vor allem um das richtige Fahrgefühl.

Und das ist der Punkt, den viele Fahrer oft nicht sehen. Die richtige Fahrtechnik verbunden mit etwas weniger Federweg um die 130-140 mm kann verdammt viel Spaß machen – und verglichen mit einem Hardtail sind 130-140 mm verdammt viel Federweg bedeuten.

Bedeutet das folglich, dass das Specialized Stumpjumper 650b ein Tier ist und das 29 ein Tänzer? Das ist der Punkt an dem es knifflig wird. Das Stumpjumper FSR steht als 29 Zoll Modell mit einem Hub von 135 bzw. 140 mm oder als 650b-Variante mit einer Laufradgröße von 27,5 Zoll und einem Federweg von 150 mm bereit und bietet hierbei nochmal die Wahl zwischen fünf unterschiedlich konfigurierten Modellen. Darüber hinaus stehen noch vier Fattie Modelle mit 3,0 Zoll Schlappen zur Verfügung, die für zusätzliche Traktion sorgen. Preislich liegen die beiden Einsteigermodelle Specialized Stumpjumper FSR Comp 29 bzw. Stumpjumper FSR Comp 650b Modell bei 2.999 € für die beiden Flaggschiffe Specialized S-Works Stumpjumper FSR 29 bzw. Specialized S-Works Stumpjumper FSR 650b werden 8.999 € abgerufen.

Specialized S-Works Stumpjumper FSR

Sichere Option?

Das 29 Zoll Stumpjumper hat zwar weniger Federweg als sein 27,5er Pendent, ist aber im Vergleich schneller und verfügt zudem über mehr Grip. Für Fahrer, die bevorzugt auf Trails unterwegs sind, bedeutet dies eine perfekte Kombination, da die größeren Reifen Hindernisse wie Wurzeln oder Felsen leichter und komfortabler überwinden und bei schlammigen oder losem Untergrund dank einer längeren Auflagefläche ohne Zweifel für zusätzlichen Grip sorgen.

Aber auch das Specialized Stumpjumper FSR 650b hat seine Vorzüge. Es bringt dasselbe Gewicht auf die Waage, hat in etwa die gleiche Ausstattung und sieht ziemlich identisch wie sein Schwestermodell aus. Mit seinem etwas höheren Federweg kann das Stumpjumper FSR 650b einiges mehr wegstecken als das 29 Zoll Modell… und das wären auch schon die Haupt-Unterschiede. Außer der Tatsache, dass manche Fahrer aus Respekt vor der erhöhten Geschwindigkeit die ein 29 Zoll Bike mit sich bringt, das 27,5 Zoll Modell bevorzugen, welches sie vom Handling gewöhnt sind. Und weil sie ihren Kollegen, die auch auf 27,5ern unterwegs sind nicht ans Bein pissen wollen. Das Stumpjumper FSR 650b ist ein starkes Bike und eine sichere Nummer.

Für Händler ist es immer eine heikle Angelegenheit, wenn es darum geht, Bikes, die in unterschiedlichen Radgrößen bereitstehen zu verkaufen. Auf welches Pferd sollte man setzen? Es sollte nicht so laufen, dass Kunden den Laden ratlos verlassen. Und es sollte auch vermieden werden, Kunden mit zu vielen Informationen zu überfordern, sondern sollte auf die speziellen Fahrgewohnheiten eingegangen werden. Und falls die Entscheidung zum 27,5er oder zum Specialized Stumpjumper FSR 29 immer noch schwer fallen sollte, kann eine Testfahrt mit beiden Modellen und der anschließenden Bauchentscheidung zur richtigen Wahl führen.

So oder so, das Specialized Stumpjumper FSR ist ein großartiges Bike.

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