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Neue MTB Trails 2026

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Neue MTB-Trails 2026: Diese Bikeparks in Deutschland und Österreich haben nachgelegt

Von neuen Jumplines bis zum komplett neuen Bikepark

Neue Bikes sind gut. Neue Trails sind besser.

Während viele Mountainbiker im Winter ihre Fahrwerke warten, Bremsbeläge wechseln oder zum fünften Mal die Übersetzung ihres Enduros überdenken, wurde in zahlreichen Bikeparks gebaut, geschaufelt und getestet. Die Saison 2026 bringt sowohl in Deutschland als auch in Österreich einige interessante Neueröffnungen mit sich.

Der große Trend geht dabei nicht nur zu immer größeren Sprüngen. Viele Destinationen investieren gezielt in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen, bessere Verbindungen zwischen bestehenden Strecken und Angebote für Einsteiger. Gleichzeitig entstehen weiterhin anspruchsvolle Naturtrails, technische Abfahrten und progressive Jumplines für erfahrene Fahrer.

Wir zeigen euch eine Auswahl der spannendsten neuen MTB-Trails und Bikepark-Projekte der Saison 2026.

Epic Bikepark Leogang: Gleich vier neue Strecken im regulären Betrieb

Saalfelden Leogang gehört seit Jahren zu den wichtigsten Mountainbike-Destinationen Europas. Für 2026 wird das Angebot erneut erweitert. Erstmals sollen vier jüngere Strecken während der gesamten Saison regulär zur Verfügung stehen.

Mit der T LINE by GoPro erhält der Bikepark eine flüssig angelegte Strecke, die moderne Kurven, Sprünge und gut berechenbare Features miteinander verbindet. Sie richtet sich an Fahrer, die Geschwindigkeit und Airtime suchen, ohne direkt auf einer kompromisslosen Pro Line unterwegs zu sein.

Die GATEWAY soll den Einstieg in den Bikepark erleichtern. Eine kontrollierbare Linienführung, gut einsehbare Kurven und ein moderates Gefälle machen sie besonders für Fahrer interessant, die erste Erfahrungen mit Liftbetrieb und gebauten Trails sammeln möchten.

Neue MTB Trails 2026

Deutlich natürlicher präsentiert sich BACK TO THE ROOTS. Der Name ist Programm: Statt glatter Bikepark-Autobahn stehen Waldboden, Wurzeln und eine ursprüngliche Linienführung im Vordergrund.

Am anderen Ende der Schwierigkeitsskala wartet HANGOVER. Die schwarze Strecke richtet sich an erfahrene Mountainbiker, die technische Passagen, steileres Gelände und eine anspruchsvolle Linienwahl suchen.

Damit decken die neuen Angebote eine bemerkenswert große Bandbreite ab. Vom ersten Bikepark-Tag bis zur technischen Herausforderung dürfte fast jeder Fahrer eine passende Strecke finden.

Neue MTB Trails 2026

Bike Republic Sölden: Hupfar Line und Drimmle Line verbinden zwei Welten

Auch die Bike Republic Sölden erweitert ihr ohnehin umfangreiches Streckennetz. Im Mittelpunkt stehen 2026 zwei neue Lines mit sehr unterschiedlichen Aufgaben.

Die rote Hupfar Line richtet sich an Mountainbiker, die auf Sprünge und Airtime stehen. Als Jumpline soll sie eine nachvollziehbare Progression ermöglichen und gleichzeitig genügend Reserven für erfahrene Fahrer bieten. Der Tiroler Name passt dabei hervorragend: Gehupft wird hier voraussichtlich nicht zu knapp.

https://www.soelden.com/de/aktivitaeten/sommer/bike-republic-soelden
Foto: Sölden

Weniger spektakulär, aber für die gesamte Destination möglicherweise ebenso wichtig ist die blaue Drimmle Line. Sie schafft eine neue Verbindung zwischen den Bereichen Gaislachkogl und Giggijoch. Dadurch lassen sich die beiden Bergseiten besser miteinander kombinieren und längere Tage im Trailnetz planen, ohne ständig auf bestehende Hauptverbindungen ausweichen zu müssen.

Genau solche Verbindungslinien wirken auf einer Streckenkarte manchmal unscheinbar, verändern den Fahrfluss einer großen Bike-Region aber erheblich. Sölden entwickelt sich dadurch weiter vom klassischen Bikepark zu einer zusammenhängenden Mountainbike-Destination.

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Bike Park Zugspitze: Drei neue Trails von Blau bis Schwarz

Mit dem Bike Park Zugspitze hat die Tiroler Zugspitz Arena im Mai 2026 ein komplett neues Angebot eröffnet. Zum Start stehen drei Strecken bereit, die das Spektrum von einsteigerfreundlich bis technisch anspruchsvoll abdecken.

BLUE BIRD bildet den zugänglichen Einstieg. Die blaue Strecke richtet sich an Bikepark-Neulinge, Familien und Fahrer, die eine gut kontrollierbare Abfahrt suchen. Statt maximaler Schwierigkeit stehen Flow und Sicherheit im Vordergrund.

Neue MTB Trails 2026
Foto: Bikepark Zugspitze

FIFTY ist als mittelschwere Variante gedacht und soll flowige Abschnitte mit technischeren Elementen kombinieren. Der Trail dürfte besonders für Fahrer interessant sein, denen eine reine Anfängerline zu leicht ist, die aber noch nicht dauerhaft auf schwarzen Strecken fahren möchten.

Mit BARE KNUCKLE bekommt das Angebot eine schwarze Linie für erfahrene Mountainbiker. Hier sind eine saubere Fahrtechnik, gute Linienwahl und ein belastbares Fahrwerk deutlich wichtiger als auf den beiden leichteren Trails.

Das neue Projekt zeigt, wie sinnvoll ein Bikepark bereits mit wenigen Strecken starten kann, wenn die Schwierigkeitsstufen klar voneinander getrennt sind. Laut den bisherigen Planungen soll das Angebot in Zukunft weiter wachsen.


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Biketrails Kesselmann Faistenau: Neuer Bikepark mit sieben Strecken

Rund 20 Kilometer östlich von Salzburg entstand mit den Biketrails Kesselmann in Faistenau eine der interessantesten Neueröffnungen des Sommers 2026.

Der Bikepark nutzt den bestehenden Schilift Kesselmann für den Transport nach oben. Zum Start sind sieben Strecken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade vorgesehen. Dadurch soll das Gelände sowohl für Familien und Einsteiger als auch für fortgeschrittene Fahrer interessant werden.

Der vergleichsweise kompakte Aufbau könnte eine der großen Stärken des Projekts sein. Statt eines riesigen alpinen Trailnetzes erwartet die Besucher ein übersichtlicher Bikepark, in dem mehrere Abfahrten an einem Tag problemlos wiederholt werden können.

 

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Gerade für Fahrer aus Salzburg und dem angrenzenden bayerischen Raum ist Faistenau interessant. Die kurze Entfernung zur Stadt macht den Park zu einem möglichen Ziel für Tagesausflüge und spontane Feierabend-Sessions.

Die geplanten Tageskarten bewegen sich je nach Altersgruppe im moderaten Bereich. Damit positioniert sich das Projekt bewusst als zugängliches Angebot und nicht ausschließlich als Urlaubsdestination.

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Alpen Bikepark Schneeberg: Neues Gravity-Projekt in Niederösterreich

In Puchberg am Schneeberg ist ein komplett neuer Bikepark entstanden. Mit einem Trailnetz von rund zehn bis zwölf Kilometern. Das Projekt zählt zu den größten neuen Mountainbike-Investitionen Niederösterreichs.

Neben einer zugänglichen Flowline gint es auch Freeride-Elemente und anspruchsvollere Abfahrten. Damit spricht der Park nicht nur erfahrene Gravity-Fahrer an, sondern soll auch Einsteigern einen kontrollierten Zugang zum Mountainbiken ermöglichen.

Besonders spannend ist die Lage. Der Schneeberg ist vor allem als Wander- und Ausflugsdestination bekannt. Der neue Bikepark ergänzt das bestehende Sommerangebot und könnte die Region auch für jüngere und sportlich orientierte Gäste interessanter machen.

 

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Bikepark Winterberg: Neue Freeride-Passage und kontinuierlicher Umbau

In Deutschland entstehen 2026 weniger komplett neue Lift-Bikeparks als in Österreich. Dafür investieren etablierte Parks wie Winterberg kontinuierlich in die Weiterentwicklung ihrer Strecken.

Im Bikepark Winterberg wurde ein neues Teilstück der Freeride offiziell eröffnet. Die überarbeitete Passage bringt neue Features und soll die bestehende Strecke abwechslungsreicher gestalten.

Winterberg verfolgt seit einiger Zeit eine Strategie, bei der nicht zwingend jedes Jahr eine komplett neue Abfahrt gebaut wird. Stattdessen werden bestehende Strecken grundlegend saniert, Abschnitte neu trassiert und einzelne Features ergänzt.

iXS Dirt Masters Festival 2025

Das ist für regelmäßige Besucher oft genauso interessant wie ein neuer Trailname. Eine veränderte Kurvenkombination, ein besser gebauter Absprung oder eine komplett neu gestaltete Passage kann dafür sorgen, dass sich eine bekannte Strecke wieder frisch anfühlt.

Mit insgesamt 18 Strecken bleibt Winterberg einer der größten und vielseitigsten Bikeparks Deutschlands. Das Angebot reicht von leichteren Flowtrails über Jumplines bis zu anspruchsvollen Downhill-Abfahrten.

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Borderless Trails: Deutschlands erster grenzüberschreitender Trailpark

Am Rand des Elbsandsteingebirges ist 2026 ein außergewöhnliches Projekt teilweise eröffnet worden. Die Borderless Trails sollen Deutschland und Tschechien über ein gemeinsames Mountainbike-Trailnetz verbinden.

Zum Auftakt wurden zunächst drei Trails freigegeben. Langfristig sind mehr als 30 Kilometer Strecke und insgesamt 15 Trails geplant. Die vollständige Eröffnung des Netzes soll nach aktuellem Planungsstand 2027 erfolgen.

Das Besondere ist nicht allein die Lage an der Grenze. Das Projekt zeigt auch, wie moderne Trailentwicklung abseits klassischer Lift-Bikeparks aussehen kann. Statt ausschließlich Abfahrten an einem Hang zu bündeln, entsteht ein zusammenhängendes Trailgebiet, das landschaftliche Erlebnisse und sportliches Mountainbiken miteinander verbindet.

Foto: www.borderless-trails.bike

Für die deutsche MTB-Szene ist das Projekt besonders relevant. Legale Trailangebote sind vielerorts weiterhin knapp, und grenzüberschreitende Genehmigungsprozesse gehören sicher nicht zu den einfachsten Aufgaben. Dass die ersten Strecken bereits befahrbar sind, ist deshalb ein wichtiger Schritt.

Bis zur vollständigen Fertigstellung sollten Besucher genau prüfen, welche Bereiche geöffnet sind und wie die Rückwege beziehungsweise Verbindungen organisiert werden.

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Warum 2026 nicht nur das Jahr der großen Jumplines ist

Schaut man sich die neuen Projekte genauer an, fällt eine erfreuliche Entwicklung auf: Der Streckenbau wird vielseitiger.

Natürlich bleiben Jumplines und spektakuläre Features wichtige Publikumsmagneten. Gleichzeitig entstehen aber mehr blaue Trails, Übungsbereiche, Verbindungsstrecken und naturbelassene Abfahrten.

Das ist wichtig, denn ein Bikepark kann langfristig nur funktionieren, wenn neue Fahrer sicher in den Sport hineinwachsen können. Wer am ersten Tag ausschließlich vor riesigen Gaps und steilen Steinfeldern steht, kommt möglicherweise kein zweites Mal.

Gute blaue und rote Strecken sind deshalb keine Nebensache. Sie bilden die Grundlage einer gesunden Bikepark-Kultur. Gleichzeitig profitieren auch erfahrene Fahrer von sinnvoll aufgebauten Progressionsmöglichkeiten.

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Neue Trails bedeuten auch neue Verantwortung

Jede neue Strecke kostet Geld, benötigt Genehmigungen und muss dauerhaft gepflegt werden. Trailbau endet nicht mit der Eröffnung.

Bremswellen, Regen, Erosion und hohe Besucherzahlen setzen den Strecken schnell zu. Deshalb sollten Mountainbiker Sperrungen und Umleitungen respektieren. Wer einen frisch gebauten Trail bei extrem nassen Bedingungen fährt, kann innerhalb weniger Runs Schäden verursachen, die ein Trailbau-Team viele Stunden Arbeit kosten.

Auch der Umgang mit leichteren Strecken verdient Aufmerksamkeit. Langsame Fahrer, Kinder und Einsteiger haben dort genauso ein Recht auf sichere Runs wie erfahrene Biker. Drängeln und riskantes Überholen haben auf gut besuchten Anfängertrails nichts verloren.

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