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Ins schwarze Loch – Trans Provence Tag 3

Auf dem Weg nach Mordor

Der Dritte Tag der Trans Provence 2016 führte die Fahrer in die schwarzen Täler des Mercantour nationalparks.

Photos: Duncan Philpott, Sam Needham, Sven Martin

Nach der Nacht in Colmars begaben sich die Fahrer früh in die Shuttles um hoch auf die umliegenden Berge zu fahren, wo die 48 Kilometer lange Tour des dritten Tages beginnen würde.

Die erste Stage des Tages, Stage 9 (ohne Zeitwertung), führte die Fahrer auf direktem Weg hinab in die Täler des Mercantour Parks. Hier würde dann die eigentliche Herausforderung beginnen: Der Aufstieg zum Startpunkt der zehnten Stage war am Vorabend das Gesprächsthema schlechthin gewesen. Die Fahrer, die 2015 dabei waren hatten ihn schließlich alle noch im Gedächtnis.

it was an early start at the TP, but the riding was worth missing a few hours in the tent
An diesem Tag wurde recht früh gestartet, aber die bevorstehenden Abfahrten waren den Schlafmangel wert.

Los ging es dann mit dem Hochkurbeln von über 400 Höhenmetern bei mäßiger Steigung. So gelangten die Fahrer in die höheren Lagen des Nationalparks. Ein Areal von großer landschaftlicher Schönheit, das man nur durch eigene Kraft erreichen kann. Blumenfelder, hohe Bergwiesen, grandiose Ausblicke und eine großartige Natur konnten den Großteil der Fahrer vom anstrengenden Aufstieg ablenken. Selbst für die, die sich jetzt nach der Hälfte des Rennens schon schwer taten, würde es die Anstrengung absolut wert gewesen sein, sobald sie sich auf der Abfahrt befanden.

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Bevor es auf den schwarzen Fels ging herrschten zunächst alpine Verhältnisse vor.

‘Eine der besten Stages aller Zeiten’
Nico Lau 

Fast jeder Fahrer, der an der Versorgungsstation in der Mitte des Rennens ankam teilte Nicos Ansicht – so gut war es gewesen.

Die Dinge wurden kein bisschen weniger episch als die Fahrer nachmittags auf den Trails in den tieferen Höhenlagen ankamen. Stage 11 führte über eine leicht geänderte Route durch die berühmte Mondlandschaft bevor eine Trageeinlage die Fahrer wieder hoch hinaus führte. Die letzte Stages des Tages war Stage 12, die aus einer endlosen Serie aus engen Spitzkehren bestand.

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Die bekannte graue Erde in Mercantour

Während Nico Laus Führung in der Gesamtwertung nach wie vor unberührt blieb, zeigen die Ergebnisse des dritten Tages, dass er den Sieg keinesfalls sicher hat. Yoann Barelli gab richtig Gas und fuhr 12 Sekunden schneller als Lau, was ihm den Tagessieg bescherte. Lau, der sich so mit Platz zwei zufrieden geben musste, hatte den drittplatzierten Marco Osborne mit nur sechs Sekunden Abstand auf den Versen.

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Auch morgen wird es wieder atemberaubende Ausblicke zu sehen geben

Die Siegerin des vorherigen Tages, Carolin Gehrig, musste sich heute mit Platz drei zufriedengeben. Doch der Siegeszug blieb in der Familie, da ihre Schwester Anita den Tagessieg einfahren konnte. Ines Thoma wurde heute zweite und kann so die Führung der Gesamtwertung weiter halten.

Am vierten Tag wird das hochgelegene Camp in Valberg verlassen um über fast 3000 Tiefenmeter Abfahrt und 33km Distanz nach Valdeblore zu gelangen.

Das Rennen führt zwar über bereits existierende Wege, aber es fühlt sich teilweise doch wirklich wild und ausgesetzt an.
Dropping in!
Katy Winton.
Wenn man alle Kurven blind fährt, kann es schon mal rutschig werden.
Wie üblich mussten die Abfahrten erst verdient werden, wie hier während des Anstiegs zu Stage 10.
Ja, es ist ein Rennen, aber es bleibt immer genug Zeit zu stylen.

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