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MTB Südafrika

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Südafrika erleben: Der Freedom Trail – 2150 km quer durch Südafrika

Header Foto: Sebastian Marx / unsplash

Der Freedom Trail in Südafrika ist eine Mountainbike-Route, die quer durch das Land führt.

Der Trail ist landschaftlich unglaublich reizvoll und führt über Berge & Täler, aber auch durch nahezu unberührte Landschaftsstriche in denen man den Puls von Afrika spüren kann.

Der Freedom Trail ist eine 2.150 km lange Mountainbike-Route mit 33.000 Höhenmetern quer durch Südafrika. Von Pietermaritzburg in der Provinz KwaZulu-Natal im Osten bis Wellington in der Provinz Westkap. Wer sich dieser Strecke hingibt, sollte bereit sein für ein echtes Abenteuer und viele Stunden auf dem Sattel. Insgesamt müssen sechs Gebirgszüge überwunden und zwei Nationalparks durchquert werden und das in der faszinierenden Landschaft Südafrikas. Ein absoluter Traum für alle Fans von Mehrtagestouren und eine Herausforderung für Mensch & Material.

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Foto: Remi Prevost / unsplash

Grundsätzlich kann der Freedom Trail das ganze Jahr befahren werden und man muss diesen nicht gezwungenermaßen als organisierte Gruppenreise befahren. Dennoch empfiehlt es sich die Route genau zu planen und sich einige Informationen im Vorfeld einzuholen. Die Aufteilung der Etappen obliegt jedem/r Montainbiker;in selbst und richtet sich nach der Fitness und der Dauer, die für diesen Mountainbike-Trail veranschlagt wird. Man sollte auf jeden Fall genug Pausen einkalkulieren, denn gerade in den Sommermonaten kann die extreme Hitze ziemlich herausfordernd sein.

Als Richtwert kann man grob folgende Zeit für die Distanzen einplanen:

Der komplette Freedom Trail: ca. 27 Nächte
Port Elizabeth nach Kapstadt: ca. 14 Nächte
Pietermaritzburg nach Swartberg: ca. 5 Nächte
Pietermaritzburg nach Rhodes: ca. 9 Nächte
Port Elizabeth nach Prince Albert: ca. 7 Nächte

Es gibt auf der Strecke eine Vielzahl an Unterkünften in unterschiedlichen Kategorien. Egal ob Cottages in Naturreservaten, B&B, Hotels oder Lodges – es ist für jeden was dabei. Für die ganz Hartgesottenen gibt es sogar eine eingerichtete Höhle auf dem Weg, die zahlreiche Mountainbiker:innen als Zwischenstopp nutzen.

Den nötigen Proviant bekommt ihr zumeist in den Unterkünften, denn die meisten Gastgeber haben mit speziellen Lunchpaketen mittlerweile die perfekte Wegzehrung für Freedom Trail Biker zusammengestellt. Wasser gibt es zumeist alle zwei bis drei Stunden auf dem Weg.

Foto: Tristan Joubert / Unsplash

Fakten Freedom Trail:

Anreise bzw Start der Route

Grundsätzlich kann man den Freedom Trail starten, wo man möchte. Zumeist ist dieser an den zentralen Punkten gut ausgeschildert und in Stadtnähe über die großen Fernstraßen zu erreichen. Beispielsweise erreicht man den Anfang des Weges in Pietermaritzburg über die N3 von Durban, die N3/N5 von Bloemfontein oder die N2 vom Ostkap. Das andere Ende des Trails erreicht man ganz einfach von Kapstadt aus.

Beste Zeit für den Freedom Trail

Der Freedom Trail ist das ganze Jahr geöffnet. Herbst (März – Mai) und Frühling (September – Anfang November) sind die besten Monate für die Tour, da die Sommermonate (November – Februar) sehr heiß und die Winter (Juni – August) sehr kalt werden können. Gerade im Winter kann es entlang der Strecke sogar schneien.

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Foto: Sean Benesh / unsplash
Die Umgebung

Die absoluten Highlights der Tour sind die Provinz KwaZulu-Natal an der Ostküste Südafrikas, die für ihre Strände, Berge und Buschlandschaften mit Großwild bekannt sind und natürlich die weltbekannten Drakensberge. Am Eastern Cape ist der Addo Elephant National Park und Baviaanskloof ein MUSS und am Western Cape lädt die Winelands-Region zu einem Besuch ein.

Essen

In den verschiedenen Unterkünften entlang der Strecke wird zumeist traditionelles südafrikanisches Essen serviert. Zu den beliebten Gerichten gehören Potjiekos (Eintopf aus einem gusseisernen Topf) und Bobotie (Cape Malay Curry). Also keine Angst vor neuen Gewürzen und Geschmäckern, denn die südafrikanische Küche gehört zu den Leckersten überhaupt.

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Foto: Peter dos Santos / Unsplash

Geschichte

Der Freedom Trail wurde 2003 mit dem Ziel ins Leben gerufen, eine voll ausgebaute Mountainbike-Strecke durch das Landesinnere Südafrikas zu eröffnen. Der heutige Trail ist so angelegt, dass man entlang der Strecke Unterkünfte und Dienstleistungen findet, die es den Bikern ermöglichen zwischen den einzelnen Etappen fahren zu können, ohne eigene Verpflegung, Wasser oder Übernachtungsausrüstung mitnehmen zu müssen. Der Freedom Trail wird von der Freedom Trail Foundation verwaltet, die auch den Freedom Challenge Scholarship Fund verwaltet, eine Wohltätigkeitsorganisation, die von ehemaligen Freedom Challenge-Bikern gegründet wurde, um Bildungsstipendien für unterprivilegierte Schüler zu vergeben, die in bestimmten Gebieten leben durch die der Weg führt.

Die Freedom Challenge

Das Freedom Challenge Race (auch RASA genannt) durch Südafrika ist ein Non-Stop-Rennen über 2150 km entlang des Freedom Trail. Dieses Rennen führt von Pietermaritzburg nach Wellington über unbefestigte Straßen, Pfade und Trails. Tatsächlich gibt es auch einige unbefahrbare Passagen, bei denen die Radfahrer wandern, schieben und sogar ihr Fahrrad tragen müssen. Da die Strecke nicht markiert ist, müssen sich die Teilnehmer mit Hilfe von Karten, Kompass und Wegbeschreibungen orientieren. Die Verwendung von GPS-Geräten während des Rennens ist nicht erlaubt und führt zur Disqualifikation. Das Rennen findet von Juni bis Mitte Juli statt und muss in 26 Tagen absolviert werden.

Neben dem kompletten Freedom Challenge Race Across South Africa gibt es auch noch kleinere Rennen, die sich wie folgt aufteilen:

Das Freedom Challenge Race to Rhodes: ein Non-Stop-Rennen über 480 km entlang der ersten 6 Etappen des Freedom Trails (von Pietermaritzburg nach Rhodos)

Das Freedom Challenge Race nach Cradock: ein Non-Stop-Rennen über 580 km entlang der zweiten 6 Etappen des Freedom Trails (von Rhodes nach Cradock)

Das Freedom Challenge Race nach Willowmore: ein Non-Stop-Rennen über 530 km entlang der dritten der 6 Etappen des Freedom Trails (Cradock nach Willowmore)

Das Freedom Challenge Race nach Paarl: ein Non-Stop-Rennen über 600 km entlang der vierten der 6 Etappen des Freedom Trails (Willowmore nach Paarl)

Südafrika ist eine wahre Schatzkiste aus angelegten und noch unentdeckten Radwegen und Trails durch die Natur.
In der Kapregion werden geführte Touren durch die Ausläufer des Tafelbergs, das Weinanbaugebiet sowie ans Kap der Guten Hoffnung angeboten. Hier finden sich einige sehr reizvolle Single Trails. Auch an der Garden Route und in der Kleinen Karoo lässt sich die Natur auf zahlreichen leichten bis herausfordernden Mountainbike Trails erkunden.

Foto: Gary Perkin/Cape Epic/SPORTZPICS

In der Region Port Elizabeth (Gqeberha) führt eine Radstrecke mitten durch einen Grüngürtel in der Stadt und an der Wild Coast entdecken Pioniere völlig neue Wege durch die Wildnis. In KwaZulu-Natal bieten sowohl die Drakensberge als auch die Midlands herrliche Mountainbike-Trails, wobei Pietermaritzburg immer wieder als Austragungsort für bedeutende Weltcup-Rennen punktet. Auch Johannesburg besitzt eine aktive Rad-Szene mit vielen Trails in der Umgebung der Metropole in Gauteng!.
Rennradfahrer*innen kommen in Südafrika ebenfalls nicht zu kurz. Sie freuen sich über den Chapman‘s Peak Drive am Kap mit seinen spektakulären Aussichten. Jedes Jahr im März wird der „Chappies“, wie die Einheimischen ihre geliebte Küstenstraße nennen, zur Kulisse der Cape Cycle Tour, dem größten Zeitfahrrennen der Welt.
Seit 2018 gibt es die „Cross Cape Cycling Route“, die auf mehreren Abschnitten Kapstadt mit den schönsten Orten entlang der Garden Route bis nach Plettenberg Bay verbindet und somit für Radspaß ohne störenden Autoverkehr sorgt.

Südafrika bietet neben faszinierenden MTB Trails auch Wanderrouten durch verschiedenste Landschaftsformen, von den imposanten Drakensbergen bis zum Küsten-Urwald von Tsitsikamma. Natürlich lassen sich all diese genauso spektakulär auf dem Rücken eines Pferdes genießen. Golf-Fans finden in Südafrika üppige Grüns vor einmaligen Naturkulissen. Wasserratten freuen sich über gleich zwei Ozeane, die Südafrika umspülen: den frischen Atlantik und den warmen Indischen Ozean. Schwimmen im Meer, Tauchen, Surfen, Segeln, Kanu oder Kajak fahren, Angeln oder Wale beobachten – die südafrikanische Küste ist eine maritime Spielwiese.   

Mehr Informationen zu Südafrika und spannende Aktivitäten gibt es HIER

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