Hersteller, die Farbe zulassen

Panaracer
Die japanische Marke veröffentlicht regelmäßig limitierte Color Editions. Besonders der GravelKing taucht immer wieder in ungewöhnlichen Varianten auf, von Flamingo über Olive bis hin zu transparent wirkenden Sidewalls.
Panaracer zeigt ziemlich gut, dass Reifen nicht nur funktional sein müssen.
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Ultradynamico
Ultradynamico geht noch einen Schritt weiter. Graue Karkassen, klassische Tanwalls und eine bewusst reduzierte Ästhetik machen die Reifen fast schon zu einem Designstatement.
Die Marke bewegt sich irgendwo zwischen Retro-Racing, Adventure-Cycling und Kunstprojekt — und genau deshalb funktionieren die Reifen so gut an individuellen Builds.
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Vittoria
Besonders spannend wird es aktuell bei Vittoria. Die Italiener experimentieren zunehmend mit natürlichen braunen Reifenfarben statt klassischem Schwarz. Hintergrund ist das Thema Nachhaltigkeit.
Bei den neuen Terreno-Pro-Reifen verzichtet Vittoria teilweise bewusst auf sogenanntes Carbon Black — also den Stoff, der Reifen normalerweise tiefschwarz macht. Stattdessen setzt die Marke auf natürliche Materialien und recycelte Bestandteile. Das Ergebnis sind komplett braune Reifen, die fast wie Naturgummi wirken.
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Die wohl radikalste Gegenbewegung kommt aktuell von Versus Tires. Während die meisten Hersteller maximal Tanwalls anbieten, verkauft Versus echte farbige MTB-Reifen inklusive:
Pink, Teal, Yellow Splatter, Blue Splatter,….
Die Marke positioniert sich ganz bewusst gegen die „alles muss schwarz sein“-Mentalität im Mountainbike-Bereich.
Interessant dabei:
Die Reifen sind keine reinen Lifestyle-Produkte. Pinkbike, Vital MTB und Loam Wolf haben die Modelle bereits getestet und durchaus ernst genommen, auch was Performance betrifft.
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Kenda
Auch Kenda gehört zu den Herstellern, die seit Jahren mit alternativen Reifenfarben experimentieren. Besonders bekannt sind die klassischen Skinwall-Versionen vieler Gravity- und XC-Reifen, aber Kenda hatte immer wieder auch auffälligere Farbvarianten im Programm.
Damit blieb die Marke oft etwas näher an der Skate-, BMX- und Freeride-Kultur als viele reine Race-orientierte Hersteller.
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Onza
Auch Onza experimentiert immer wieder mit ungewöhnlicheren Looks. Die weißen Porcupine-Reifen gehören definitiv zu den auffälligeren Modellen der letzten Jahre.
Und ehrlich gesagt:
Wir waren überrascht, wie gut sie funktionieren.
Natürlich bleiben weiße Reifen auf schlammigen Trails keine fünf Minuten sauber. Aber vielleicht ist genau das der Punkt. Nicht alles am Mountainbike muss immer maximal vernünftig sein.
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