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CWX Red Bull Joyride 2018

Deutschland feiert Erik Fedkos 3. Platz

Nach drei Events in drei Ländern und auf zwei Kontinenten kam es letzte Nacht zum großen Finale des Red Bull Joyrides in Whistler. Nämlich genau dort, wo alles begann und nun krönen die Kanadier nun schon zum 15. Mal den Slopestyle König. Dieses Jahr durfte sich der Amerikanische Russe Nicholi Rogatkin den Ring des Joyrides King über den Finger streichen und sahnte dabei auch noch die begehrte Trophy des Triple Crown of Slopestyle ab.
Der „Boneyard“ im Whistler Mountain Bike Park lud zum größten Slopestyle-Event des Jahres ein und die Zuschauermassen bewiesen, dass hier der Punk abgeht. 2012 stand zum letzten Mal ein Europäer, Thomas Genon ganz oben auf dem Podium und dieses Mal kam der Deutsche Erik Fedko diesem Ziel ganz Nahe und durfte sich hinter Brett Rheeder auf dem 3. Platz in der Reihe der Ikonen einreihen. Brandon Semenuk hat sich aus dem Contest Business zurückgezogen und schaute sich das Spektakel von der Bande aus an.

Hier gehts zum Replay

Brett Rheeder im Training mit einem Frontflip
Nicholi Rogatkin im Training mit einem Tailwhip

Der erste Durchgang

Im ersten Run startete Anthony Messere (CAN) sehr aggressiv mit einem Backflip Tailwhip stürzte dann allerdings bei einem 360 Tailwhip vom Stepdown aus dem Whale Tale raus.
Thomas Genon (BEL) hat sich seinen Platz beim Red Bull Joyride gesichert, als er 2012 den Top Spot einnahm. Er legte einen unglaublich stylischen Run hinunter und es war ein Fest ihm zuzuschauen.
Das deutsche Wunderkind Erik Fedko spielte all seinen Karten gleich im ersten Run aus und musste dann im 2. Run auch nichts mehr draufsetzen, denn diese Kombos sicherten dem 20 Jährigem aus Frödenberg bei Dortmund den 3. Platz:
Backflip Double Barspin den Start Stepdown runter – 360 Tailwhip to Barspin beim Bonerlog – Backflip Tailwhip – 360 Indian Air – 360 Downside whip (Opposite für ihn) – 360 Tailwhip Tabletop – Backflip Triple Barspin – Backflip – Double Truckdriver -> 88.25 Punkte.
Der Italiener Diego Caverzasi verletzte sich im Training schwer und brach sich seinen Daumen. Mit einer Handschiene bewaffnet versuchte er sein Bestes zu geben, aber es reichte nur für einen 12. Platz. Er hätte einen Siegesrun geplant gehabt, aber so ist das Business.
Nicholi Rogatkin (USA) ist bereits viermal Crankworx Gewinner geworden. In Rotorua 2016, Innsbruck 2017 und 2018 und Les Gets 2018. Nun lastete der Sieg über die Triple Crown auf seinen Schultern. Er selbst betrachtet es als „möglich diese Trophäe zu holen, konzentriert sich aber erstmal lieber auf seinen Run“, berichtet er in einem Interview vor seinem Drop in seinen ersten Run. Er holte sich starke 92.75 Punkte für diesen Run und legte die Messlatte für Brett Rheeder hoch. Seit 2015 hat der impulsive Russe keinen Run mehr runtergebracht und nun scheint es als hätte er die Ruhe und das Selbstbewusstsein 9 Sprünge durchzustehen.
Brett Rheeder (CAN) ließ das nicht auf sich sitzen und fordert Rogatkin mit einer Kampfansage heraus. Er war bei den europäischen Crankworx Stops nicht bereit für die Contests, denn er filmte zuhause für seinen Streifen „Beautiful Idiot“. Er will es Rogatkin schwer machen die Triple Crown zu holen. Diese Last lag in der Vergangenheit schwer auf Rheeders Schultern und er konnte dem Druck nicht standhalten. Nun soll es nicht Nicholi sein, der der erste wird, der diese Trophäe holt. Denn eigentlich war das Bretts Plan.

Brett Rheeder vs
Nicholi Rogatkin
Das deutsche Wunderkind Erik Fedko ist mit seinen 20 Jahren gerade mal am Anfang seiner Karriere und startete das erste Mal beim Joyride und endete mit einem 3. Platz.

Erster Run von Brett Rheeder
Halfcab 360 Drop – Bonerlog: Opposite Flipwhip – Crok 7 – Backflip Double Tailwhip – Oppo Cork 7 – Triple Truckdriver – Fronty Barspin – Flat Flipwhip -> Crash Brett war über den Crash so enttäuscht, dass er sofort aus der Finish Area geflüchtet ist.

Zweiter Run von Brett Rheeder
Halfcab 360 Drop – Backflip Oppo Tailwhip – Cork 7 Barspin – Backflip Tailwhip – Oppo Cork 7 in den Whale Tale hinein – Truckdriver raus – Fronty Bar to Tuck No Hander – Barspin in den letzten Obstacle – Backflip Tailwhip Flat Drop -> Der Schwierigkeitsgrad dieses letzten Tricks ist unermesslich. Und Rheeder freute sich sichtlich über seine 94.5 Punkte

Brett Rheeder Cork 7
Der Moment der Wahrheit: wird sich Brett Rheeder oder Nicholi Rogatkin den prestigeträchtigen Titel des Red Bull Joyrides holen? Dieses mal durfte sich Rogatkin den Ring über den Finger streichen

Zweiter Run Nicholi Rogatkin
Nun lag die ganze Last der Triple Crown und den damit verbundenen 25.000 $ Preisgeld auf den Schultern von Nicholi. Er stand diesem Druck stand und gewann mit folgendem Trickgeballere:
Cork 7 – 360 Tailwhip am Bonerlog – Fronty Cork 1080 – Double Flip – Backflip tuck No Hander in den Whale Tale – Fronty Tuck raus – Triple Tailwhip – Backflip Barspin – Double Tailwhip -> 96.5 Punkte
Und damit hat er Geschichte geschrieben und als erstes die Triple Crown of Slopestyle geholt. Nicholi hat damit 3 Crankworx Events in einem Jahr gewonnen.

Sieger FMB World Tour Overall: Brett Rheeder mit nur 44 Punkten Vorsprung zu Nicholi Rogatkin

Rogatkin hat das Unglaubliche geschafft. Er holt sich die Triple Crown of Slopestyle mit seinen Siegen in Innsbruck, Rotorua und Whistler. Das sind 3 Siege in der Reihe von 4 CWX Slopestyle Stops.
Nicholi Rogatkin musste in seinem finalen Run noch einen draufsetzen, um Rheeder auszustechen. Er fügte unter anderem einen Backflip No Hander am Whale Tale dazu
Rogatkin startet seinen Run mit einem Cork 7
Nicholi Rogatkin Spin to Win
Ryan Nyquist ist 39 Jahre und wird sich nächstes Jahr auf die olympischen Spiele BMX Park in Tokyo konzentrieren

Emil Johansson
Emil war sich bis 30 Minuten vor dem Start nicht sicher, ob er überhaupt am Joyride teilnehmen wird. Es war ein sehr hartes Jahr für den jungen Schweden. Er leidet an einer alten Lendenwirbelsäulen Verletzung plus zusätzlich an einem schwachen Immunsystem durch verschlepptes pfeiffisches Drüsenfieber. Letztes Jahr hat er seinen Red Bull Helm in Whistler überreicht bekommen und nun ist er mit frischem Selbstbewusstsein durch seinen makellosen ersten Run zurück. Sein 2.Run:
360 One footed Can – Oppo Double Tailwhip am Bonerlog – Cork 7 – 360 Double Barspin to Downside Tailwhip – Indian Air – 360 Tailwhip – Backflip Tailwhip to Barspin – Backflip Barspin – 360 one foot -> 86.75 Punkte 4. Platz

Tomas Lemoine ist bekannt für seine zahlreichen Trick Kombinationen
Tomas Lemoine mit seinem Signature Style
Er war zwar nicht happy über seinen Run beim Joyride, zeigte aber wieder einmal massive Trick Kombos
Anthony Messere ist der erfahrenste Joyride Fahrer, denn er startete das erste Mal mit 15 Jahren in Whistler
Anthony Messere
Matt Jones mit einem soliden 8. Platz
Erik Fedko
Tommy G.

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