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Switchbacks olé – Downhillurlaub in Málaga

Noch vor einem Jahr hätte ich mich wohl kaum in einem Downhill-Camp in Spanien gesehen! Im Laufe der letzten Monate freundete ich mich jedoch mit den Big Bikes an, stattete dem ein oder anderen Bikepark einen Besuch ab und tastete mich mit Fahrtechnik-Kursen ganz langsam an das Thema ran! Und was soll ich sagen… ich hab mich infizieren lassen! So beschloss ich, im April einen Downhill-Urlaub in Andalusien zu machen, genauer gesagt in einem DH-Camp in Benalmádena. Was ich dort alles erlebte und was es mir persönlich gebracht hat, erfahrt Ihr in diesem Artikel!

Die Villa Montana!

Statt 25 Grad, blauem Himmel und Sonnenschein erwartete uns bei der Ankunft in Málaga ein trüber Himmel, eisiger Wind und immer wieder Regen! 1A – genauso hatte ich mir das vorgestellt! Da meine Urlaubsbegleiterin Judith aus dem Berliner Flachland anreiste, hatte ich noch genug Zeit, am Flughafen mein Bike zu checken. Mein Cube Hanzz schien den Transport in der Bike Bag gut überstanden zu haben.

Das Camp

Nachdem auch Judith gelandet war, holte uns Camp-Betreiber Michael Saunders vom Flughafen ab und fuhr uns in das süße andalusische Dörfchen Benalmádena! Am Rande des Dorfes hat der gebürtige Kanadier ein „Camp“ für Downhiller und Enduro-Fahrer eingerichtet. In der riesigen „Villa Montana“ finden bis zu 25 Personen Platz, es gibt eine große Terrasse mit einer offenen Küche, einer Barbecue-Station und einer kleinen Bike-Werkstatt mit allerhand Werkzeugen. Im Garten duftet es nach mediterranen Blumen und im Pool kann man sich in den Frühlingsmonaten nach dem Biken abkühlen. Das Camp selbst wird nur von November bis Ende April betrieben, danach wird es in der Gegend zu heiß zum Biken und Michael verzieht sich dann in die Sierra Nevada nach Bubion, um von Mai bis Oktober Enduro-Touren anzubieten.

Im Camp angekommen drehten wir erst mal eine Runde durchs Haus und machten uns mit den Bewohnern bekannt. Die meisten Camp-Insassen waren auf Grund des schlechten Wetters zu Hause geblieben und pflegten ihre Blessuren. Bandagierte Beine, gebrochene Arme und jede Menge blauer Flecken und Schürfwunden – das Wohnzimmer glich einem Lazarett!

Trotzdem freuten wir uns schon auf die erste Abfahrt am nächsten Tag. Was wir ein bisschen unterschätzt hatten, waren die Transport-Schäden unserer Bikes. Meine Bremsscheiben waren sowohl vorn als auch hinten komplett verzogen und es kostete mich viel Geduld, sie wieder peu a peu gerade zu biegen. Bei Judith sah es noch schlimmer aus, denn das Schaltauge ihres nagelneuen YT Tues war verbogen. Beim Versuch, es wieder zu richten, brach es schließlich ab. Zum Glück hatte sie ein weiteres Schaltauge dabei, sonst wäre der Urlaub wahrscheinlich schon zu Ende gewesen noch bevor er angefangen hatte.

Grün-lila-blauer Zombie-Arm!

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