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Swatch Rocket Air – Der Rückblick

Fulminanter Event-Showdown am Swatch Rocket Air in Thun. Nachdem der Freitag am Swatch Rocket Air im Zeichen der Show stand, kämpfte am Samstag das hochkarätige Fahrerfeld um wertvolle Punkte für die Freeride Mountain Bike Worldtour (FMB) und ein Preisgeld von CHF 10’000.
Der Gewinner des diesjährigen Swatch Rocket Air heisst Sam Pilgrim, Grossbritannien. Mit seinem riesigen Superflip über den Big Air, einem 540 auf dem Step-up und einem 720 am Corner, gewann er die Punktrichter für sich. Auf dem zweiten Platz steht Martin Söderström aus Schweden, gefolgt von Brett Rheeder, Canada. Zahlreiche Nebenevents rundeten auch dieses Jahr wieder den grössten Schweizer Dirtjump Contest ab.

Packendes Contest Finale

Grandiose Stimmung in der Thuner Eishalle. 8500 Zuschauer heizten das internationale Fahrerfeld so an, dass diese über sich hinauswuchsen und unglaubliche Tricks auf dem komplett neu designten Kurs zum Besten gaben.
Zuoberst auf dem Podest steht dieses Jahr Sam Pilgrim aus Grossbritannien. Auf dem Startdrop zauberte er einen Flip no-hand, gefolgt von einem riesigen Superflip auf dem Big Air, einem unglaublichen 540 auf dem Step-up und einem 720 am Corner. Mit seinem technisch hochanspruchsvollen Run vermochte er die Judges zu überzeugen und holt sich nebst wertvollen Punkten für die Freeride Mountain Bike Worldtour (FMB) auch ein saftiges Preisgeld. Vorjahressieger Martin Söderström aus Schweden landete dieses Jahr auf dem zweiten Platz und begeisterte die euphorische Zuschauermenge unter anderem mit einem Triple Tailwhip auf dem Superkicker. Es reichte jedoch nicht ganz für den obersten Podestplatz. Dafür verwies er Brett Rheeder aus Canada auf den dritten Rang. Dieser zeigte aber nicht weniger imposante Sprünge wie einen gestylten Truckdriver und einen Flip Barspin.

Sieger Sam Pilgrim mit einem Decade

Rekordausgabe des Swatch Rocket Air

Die diesjährige Ausgabe des Swatch Rocket Air übertraf alle Erwartungen. Sowohl die Organisatoren als auch die Sponsoren blicken mit Begeisterung auf einen in allen Bereichen gelungenen Event zurück. Viele Neuerungen trugen zum grossen Erfolg bei und lockten noch mehr Zuschauer als letztes Jahr in die Thuner Eishalle.
Gespannt beobachteten die Veranstalter den Verlauf des erstmalig angebotenen Livestreams. Zahlreiche Side-Events wie die Flatland-Show mit dem französischen Redbull Fahrer Matthias Dandois beigeisterten gross und klein und rundeten den grössten Schweizer Dirtjump Event ab.
Jérome Hunziker, Organisator und Teil der Flying Metal Crew, zieht am Samstagabend eine äusserst positive Bilanz. „Dank über 200 freiwilligen Helfern konnte dieser Event überhaupt umgesetzt werden. Ihr unermüdlicher Einsatz trägt einen grossen Teil zum Gelingen dieses Anlasses bei.“

Was bringt die Zukunft?

Hunziker bekräftigt aber trotz Wachstum des Events, internationalen Sponsoren und steigenden Zuschauerzahlen die regionale Verankerung des Events. „Wir haben in diesem Jahr unsere Reichweite dank Livestream und Swatch als Sponsor enorm erhöht. Trotzdem kommt immer noch mehr als die Hälfte der Zuschauer und auch die meisten Helfer aus Thun. Es stellt sich also die Frage, wie es mit dem Swatch Rocket Air weitergehen wird. Erbauer des Kurses Ramon Hunziker, der den diesjährigen Event auf dem 25. Rang abschloss, sieht bezüglich Kursbau noch genügend Weiterentwicklungsmöglichkeiten. „Wir haben es bis jetzt Jahr für Jahr geschafft, den Kurs spektakulärer zu gestalten. Die Ideen gehen uns dabei nicht aus, aber es ist natürlich alles eine Frage des Aufwandes.“

Sind wir also gespannt, was uns der Swatch Rocket Air nächstes Jahr alles bieten wird.

 

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