Nach Jahren im World Cup-Zirkus zieht Laurie Greenland einen Schlussstrich unter den reinen Race-Fokus. Mit A Different Line tauscht er Startgatter gegen Selbstreflexion und zeigt in einem selbstfinanzierten Projekt, warum es manchmal nötig ist, einen Schritt zurückzugehen, um wieder zu verstehen, worum es beim Biken eigentlich geht. Eine ehrliche und erfrischende Erinnerung daran, dass der beste Weg nach vorne manchmal einfach ein Richtungswechsel ist.
Laurie Greenland:
Nach 15 Jahren internationalem Rennsport ohne Pause hat es sich für mich richtig angefühlt, einen Schritt zurückzugehen und ehrlich zu schauen, wo ich gerade stehe.
Dieses Projekt zeigt genau diesen Wandel. Es geht um Burnout und die Erkenntnis, dass man manchmal Abstand braucht, um wieder zurückzufinden. Es geht auch darum, das Stigma rund um Pausen zu brechen und zu zeigen, dass ein Schritt zurück nicht das Ende bedeutet, sondern einfach eine neue Richtung.
Wir haben das Ganze selbst umgesetzt und finanziert. Zwei Freunde draußen irgendwo im Nirgendwo, mit Bikes, Surfboards, Freunden, einer Kamera und ohne großen Plan – außer ehrlich zu bleiben und wieder dieses Gefühl zu finden, warum wir das alles machen.
Es geht nicht darum, langsamer zu werden. Es geht darum, etwas Neues zu finden.