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Dirt 100

INTENSE M16 C

Einer der ursprünglichen Wegbereiter des Downhillsports widmet sich dem Carbon.

Dies ist sicherlich seit einiger Zeit das am meisten erwartete Bike. Eine Ewigkeit scheint vergangen zu sein, seit Sam Hill und Chris Kovarik auf den Rädern mit pre M3 VPP (virtual pivot point) Design dominierten und im Jahr 2002 den Junior Weltmeistertitel beziehungsweise diverse Worldcup Rennen gewannen. Die letzte Dekade fiel für Intense auf den World Cup Strecken sehr mager aus, aber sie machen nach wie vor einige der meistbegehrten Räder auf diesem Planeten.

Aber was verursacht so ein Verlangen? Diese Frage lässt sich nur schwer beantworten. Man könnte leicht behaupten, dass Santa Cruz vorbeiziehen konnten, als Intense im Renngeschehen auf World Cup Ebene etwas in den Hintergrund traten. Obwohl beide auf das VPP Konzept setzen, sind sie in den letzten zehn Jahren vom Design her ähnliche aber doch unterschiedliche Wege gegangen. Heute, auf dem Sprung ins Jahr 2016, zieht das neue M16 optisch und vom Material her in vielen Aspekten mit dem Santa Cruz V10cc gleichauf.

Aber, nicht zu vergessen, Intense waren, was 27,5 Zoll Laufräder angeht, ihrer Zeit voraus. Und das, nachdem sie mit 29 Zoll Laufrädern an Downhill Bikes experimentiert hatten. Wovon wir übrigens ebenfalls bestimmt noch nicht das letzte Wort gehört haben. Wir haben bereits eines der früheren Intense Bikes, das 951 Evo, als eines der besten Modelle des Kalifornischen Herstellers gekrönt. Jetzt scheint es, als hätte Intense über Nacht eine eindrucksvolle Flotte von Downhill Bikes in der Gestalt des M16 im Angebot. Von Aluminium- und Carbonvarianten bis zur unglaublich coolen Palmer Replikaversion sind sie definitiv einen Blick wert.

Es ist interessant, wenn nicht sogar naheliegend, die 8,5 Zoll Federweg des Santa Cruz V10cc mit den 9.5 Zoll des neuen Intense M16 zu vergleichen und der Intense Besitzer/Designer Jeff Steber kann sicherlich eine Menge faszinierender Werte für das neue Rad angeben. Im Prinzip blickt man auf ein Gewicht von unter 16Kg, eine Menge Federweg und spritzig-lebhafte Fahreigenschaften. Und dazu ist es noch verdammt leise.

Habt ihr schon gewusst…

JEFF STEBER, INTENSE CYCLES OWNER

Hier ist eine kleine Anekdote aus der Zeit in der wir das M16 entwickelten. Ich hatte damals mehrere Alu-Protoypen, die ich in Zusammenarbeit mit unserem World Cup Team Stück für Stück veränderte und weiterentwickelte. Eines Morgens trat ich in die Schweißerwerkstatt und sah, dass jemand Schilder aufgehängt hatte, auf denen „Achtung – Durch M16 gesichert“ stand. RTW (Rick the Welder, unser Schweißer), der ein Fan von Schusswaffen ist hatte jahrelang darauf gewartet, dass wir in der M serie die Nummer M16 erreichen würden.

(Das M16 Gewehr, seit seiner Einführung in der Zeit des Vietnamkrieges offiziell als Gewehr, Kaliber 5.56 mm, M16 bezeichnet, ist eine US Militärvariante der ArmaLite AR-15)

Also dachte ich mir ich musste mit eigenen Augen sehen wozu diese knallharte Knarre, die den gleichen Namen trägt, im Stande ist. Dieses Jahr, auf der Interbike in Las Vegas, ging ich auf einen der örtlichen Schießstände und verschoss um die 600 Schuss aus einer vollautomatischen M16.

Seit dem M9 waren vier, beinahe fünf Jahre vergangen, also spulten wir quasi etwas vor und ich freute mich persönlich auf das M16, da ich in der Lage war 90 Prozent meiner Zeit im Entwicklungsbereich zu verbringen. Wir haben nächstes Jahr einige echt aufregende neue Räder im Programm, von denen das M16 das erste ist.

Bezüglich der Gemoetrie des Rades wurde die Tretlagerhöhe zusammen mit dem World Cup Team und den Testfahrern basierend auf deren Setup und der dualen Federwegsverstellung festgelegt. Ich kann sagen, dass die Rennfahrer es tendenziell im 8.5 Zoll Modus fahren und die Freizeitpiloten die 9.5 Zoll Federweg bevorzugten.

Der asymetrische Hinterbau war eine gestalterischer Note die ich wählte, um eine saubere Kettenlinie und leichteren Zugang zum Dämpfer zu haben. Ich habe mir wirklich schwergetan, die Ästhetik bei dem M16 aufrecht zu erhalten – speziell bei dem Verhältnis der Carbonelemente zum monocoque-artigen Rahmendreieck. Das geht traditionell zurück bis zum ursprünglichen M1, da die Leute immer Vergleiche mit dem V10 machen werden. Im Endeffekt hatten wir diese Note seit dem ersten Tag. Also habe ich weiterhin daran festgehalten und sie eignet sich wirklich gut, um das Rad herausstechen zu lassen.

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