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Dirt 100

Whyte G Works 160

Whytes bislang bestes 160 mm Enduro

Bei Whyte ist in diesen Tagen alles ein wenig anders – farbiger, geradliniger, hochwertiger. Seinen guten Ruf hat Whyte besonders aufgrund seiner schönen Hardtails, wie etwa dem Whyte 905 erlangt, mit denen sich Fahrer, die etwas härter im Nehmen sind schön durchrütteln lassen können. Persönlich habe ich zwar nie ganz verstanden, warum Menschen ein solches Fahrrad wählen, überzeugte Hardtail-Fahrer bringen aber oft das Argument, dass man sich mit einem nicht vollgefederten Bike aufgrund der direkten Wahrnehmung des Untergrunds eine bessere Fahrtechnik aneignen könne und dass das Fahren eines Hardtails vor allem ehrlicher wäre.

In der Vergangenheit war es aber vor allem der häufig recht hohe Anschaffungspreis, der beim Kauf eines Fullys die Hemmschwelle ausmachte. Aber auch hier gibt es heute günstige Einstiegsmodelle wie etwa das Whyte T-130 SX, das einem meiner Meinung nach ein ganz anderes Level an Fahrspaß bietet.

Das Whyte G Works 160 stellt momentan eines der Top-Modelle des britischen Herstellers dar. Ausgestattet ist das Bike mit Komponentenperlen wie einem Sram XX1 Schaltwerk und SRAM Guide RSC Scheibenbremsen. Optisch ist das peppige, wohl proportionierte Bike meiner Meinung nach eines der bisher am besten gelungenen Whyte-Modelle. Aber wie fährt es sich?

Genial gut. Dank seines Radstands macht sich das Bike schön lang, das Modell in Größe L ist eines der längsten auf dem gesamten Markt, die Reach von 495 mm geht schon in die Richtung des überlangen Mojo/Nicolai GeoMetron. Dennoch büßt es, wie bei einem etwas längeren Bike zu befürchten wäre nicht an seiner Manövrierfähigkeit ein. Die Geometrie-Werte des Whyte G Works 160 könnten kaum besser sein. Die Jungs von Whyte weisen auch darauf hin, dass der Steuerwinkel nie mehr als 66 Grad betrage, etwas, das andere Hersteller wie Canyon mit dem etwas gewöhnungsbedürftig steilen Lenkwinkel am dessem Strive besser auch berücksichtigt hätten.

Whyte G Works 160

Zeit für das richtige Feintuning

Es ist ein Bike, mit dem man vor allem Downhill auf seine Kosten kommt, daran gibt es wenig Zweifel. Aber bevor man durchstartet, sollte man ein paar Dinge beachten. Zuallererst sollte man dem RockShox Monarch Plus Dämpfer ein Feintuning verpassen. Wir fanden, dass man dem Dämpfer zu viele Volume-Spacer verpasst hatte und die Werkseinstellungen um einiges zu straff waren. Deshalb entschieden wir uns, um die richtige Balance und Unterstützung des Systems zu erreichen, für die Verwendung von drei Spacern. Die RockShox Pike Gabel lässt sich bei Bedarf durch zusätzliche Bottomless Tokens tunen.

Im Heck ist eine 24-fach gespeichte SRAM Rail 40 Nabe verbaut, die wie auch die vordere Nabe auf die Boost-Technologie setzt. Bei den Felgen handelt es sich jeweils um das 23 mm breite Tubeless-Modell SRAM Rail 40 in 27,5 Zoll. Unsere bisherigen Erfahrungen mit Laufrädern, die über eine geringere Speichenzahl verfügen, konnten uns anders als ursprünglich erwartet, positiv überzeugen. Letztes Jahr konnten wir bereits Erfahrung mit 29 Zoll Bikes sammeln, die mit der Boost-Technologie ausgestattet waren. Auf Trails gab es hierbei keine Beanstandungen, nur interessierte uns, wie sich die Teile bei stärkerer Beanspruchung verhalten würden. Aber auch bei den 27,5er Modellen fanden wir die Bodenhaftung bei der Fahrt über von Wurzeln gespickten Trails und damit die Möglichkeit die Linie halten zu können sehr beeindruckend.

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