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EWS 2017 Saisonrückblick

Ein Gewinner auf Flatpedals, Enduro Wet Series und eine dominierende Franzosin

2017 war ein geniales Jahr für die Enduro World Series. Sam Hill gewann auf Flatpedals, Cecile Ravanel absolut dominierte die Ladies Fraktion und nicht zu vergessen, die Saison 2017 hatte den Spitznamen „Enduro Wet Series“.
Es begann alles in Rotorua, Neuseeland im Rahmen des Crankworx Auftaktes. Neuseeland ist bekannt für seine tiefen Urwälder und mega Trails. Es hätte rutschiger nicht sein können und dazu auch noch technische Wurzelpassagen und ermüdend, lange Strecken. Wyn Masters, GT Factory Racing Team, gewann in seinem Heimatland und konnte es selbst nicht glauben.

In der Runde 2 reisten die Teams nach Tasmanien in das kleine Örtchen Derby. Auch hier regnete es, was der Himmel hergab. Aber selbst die schlimmsten Wetterumstände konnte die Fans nicht abschrecken und sie pfeiften und jubelten die Fahrer ins Ziel. Adrien Dailly gewann bei den Männern und Isabeau Coudurier, aus dem warmen Südfrankreich gewann bei den Frauen.

In den Fans liegt die Kraft

Und endlich, in Runde 3 landeten die Flieger auf der Frühlingsinsel Madeira. Es gibt wohl kaum ein schöneres Plätzchen auf der Erde, allerdings sind die Trails dort als sehr anstrengend verschrien.
Greg Callaghan aus Irland fühlte sich sofort wohl und gewann auch. Bei den Mädels war die größte Überraschung Noga Korem aus Israel. Sie sicherte sich ihren ersten Podiumsplatz auf Position 3 und das als Privateer, also kein Team, keine Versorgung und keine Mechaniker, die einem aus der Patsche helfen, wenn es mal brennt.

Für Runde 4 reisten alle in Greg Callaghans Heimat nach Irland. Alle erwarteten einen Hattrick, aber der Junge Cube Fahrer schlief schlecht in der Nacht vor dem Rennen und konnte nicht genügend Speed auf die Kette bringen. Der Australier Sam Hill und Adrien Dailly lieferten sich ein Battle. Bei den Ladies überraschte Katy Winton mit einem hervorragendem 2. Platz.

Aber das Battle ging weiter und in Runde 5 war die Enduro World Series Teil der größten Outdoor Festival, den „Natural Games“ in Millau, Frankreich. Auch hier klebte der Matsch in Massen an den Reifen. Anita Gehrig griff voll an und wurde mit einem 3. Platz belohnt.

Enduro-Hoffnung Katy Winton
... und Anita schaffte es auf Platz vier.

Das erste von 2 Nordamerikanischen Rennen fand in Aspen, Snowmass statt. Hier hieß es hinter dem Lenker ducken und die Highspeed Passagen rocken. Es war lang, anstrengend, aber endlich trocken. In Aspen konnte endlich Richie Rude sein Selbstvertrauen zurückgewinnen und landete einen Top 5 Spot. Casey Brown aus Revelstoke mischte sich unter das französische Podium, das regelmäßig Cecile und Isabeau unter sich austrugen. Und Cecile gewann zum 5. Mal dieses Jahr. Bei den Männern sicherte sich Sam Hill, der alte Downhillhase den Top Spot.

Als vorletzten Stop der Enduro World Series versammelte sich die Who is Who der MTB Szene beim Crankworx in Whistler. Alle Augen waren auf den Local Jesse Melamed gerichtet und er enttäuschte seine Fans nicht. Stage 1 war wohl die längste und anstrengendste Etappe in der EWS Geschichte. „Ride don’t Slide“ stand auf dem Programm. Ein Trail, der bei gemütlicher Fahrt mal gute 2h dauern kann. Die schnellsten waren in etwa 20min am Ziel von Stage 1, allerdings bedankten sich die Finger bei einigen der Fahrer. Bereits in Whistler sicherte sich Cecile Ravanel den Overall Titel und

Top of the World ist wohl der berühmteste Trail in der Welt, oder?
Jesse Melamed konnte nicht hingucken, als Richie Richtung Ziel schoss

Das letzte und ultimative Battle fand wie jedes Jahr in Finale Ligure, Italien statt. Ines Thoma wurde vom Pech verfolgt und durch einen technischen Defekt konnte sie diesen Stop vergessen.
Damien Oton verlor seine Großmutter 2 Tage vor dem Rennen. Er selbst sagt, dass sie ihm so viel Energie brachte, sodass er gewinnen konnte. Als Overall Champion wurde Sam Hill gekrönt. Das beste Team wurde IBIS Cycles Enduro Team.

Berge, Biken, Strand und Meer! Ein weiteres großartiges Saisonfinale in Finale Ligure ist vorüber.

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