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Das World Cup Finale ist entschieden

Steve Smith und Rachel Atherton sichern sich den Gesamtsieg des Downhill World Cups in einem spannenden Finale in Leogang! Die Fahrer zeigten Bestleistungen und die Fans machten an der Strecke ordentlich Stimmung, so dass dieses Finale eines der spannendsten in der Geschichte des World Cups wurde. 

Bei den Damen legte Emmeline Ragot einen phänomenalen Lauf hin und schaffte es zum zweiten Mal in dieser World-Cup-Saison, Rachel Atherton das Top-Podium abzunehmen. Mit einem aggressiven, technisch einwandfreien Run fährt sie die schnellste Zeit (3:52.866).

Freude bei Ragot

Atherton kommt 0.502 Sekunden nach ihr ins Ziel. Dritte wird die Britin Manon Carpenter mit 3:57.683. Die Freude und Erleichterung bei Ragot war groß und im nächsten Jahr können wir sicherlich noch Einiges von der zierlichen Französin erwarten.

Die strahlende World Cup Gewinnerin Rachel Atherton

Bei den Männern kam es wie erwartet zum großen Showdown zwischen den beiden Favoriten Gee Atherton und Steve Smith. Im Qualifying war Smith bereits der Schnellste auf der Strecke. Aber immer der Reihe nach: Josh Bryceland, der im Qualifying den 11. Rang erreichte, sicherte sich den Hot Seat für eine längere Zeit mit einem Top-Ergebnis von 3:27.361. Die konnten ihm weder Nick Beer (3:30.790), Marcelo Gutierrez-Villegas (3:28.226), Steve Peat (3:29.998), Neko Mulally (3:31.671), Troy Brosnan (3:29.536) noch Sam Blenkinsop (3:28.279) abnehmen.

Der Franzose Loic Bruni startet als Viertletzter: Im 1. Abschnitt ist er ganze 1.737 Sekunden schneller als Bryceland; im 2. Abschnitt sogar 2.236 Sekunden! Bruni legt einen fabelhaften Run hin und sichert sich den Hot Seat mit einer neuen Bestzeit von 3:25.270. Es folgt Gee Atherton, einer der beiden Männer, auf den alle gewartet hatten. Die Spannung ist groß und der Druck ebenfalls. Würde er die Nerven behalten? Im 1. Abschnitt ist er 0.250 Sekunden schneller als der Führende Bruni, aber schon nach dem zweiten Abschnitt liegt er 0.695 Sekunden zurück. Er kann seinen Rückstand bis zum Ziel nicht mehr aufholen und beendet das Rennen mit 3:26.817.

Anschließend startet Mick Hannah, der kraftvoll und schnell in die Pedale tritt. Im ersten Abschnitt ist er 0.404 Sekunden schneller als Bruni, im 2. Abschnitt liegt er mit 0.623 Sekunden hinter ihm. Schließlich fährt er in 3:25.893 ins Ziel und verweis Gee Atherton auf den 3. Platz. Die Enttäuschung steht ihm ins Gesicht geschrieben, denn Steve Smith würde seine Chance nicht ungenutzt lassen.

Smith startet als Letzter und fährt in hohem Tempo den ersten Abschnitt hinab. Der äußere Druck kann ihm anscheinend nichts anhaben; selbst die Kommentatoren sind von seinen fahrerischen Fähigkeiten beeindruckt und können nur sprachlos dabei zusehen, wie er im 1. Abschnitt bereits ein Plus von 1.991 Sekunden auf dem Zeitkonto hat. Nach dem 2. Abschnitt liegt er mit 1.820 Sekunden vorne. Technisch einwandfrei beendet er das Rennen mit unglaublichen 3:23.959 und ist somit 6 Zehntelsekunden schneller als im Qualifying! Im Ziel springt Smith erleichtert vom Rad und freut sich über den wichtigsten Sieg seines Lebens. Es ist das erste Mal, dass ein Kanadier den Gesamtsieg im Downhill World Cup nach Hause trägt. Atherton beglückwünscht Smith respektvoll und verschwindet dann von der Bildfläche.

Glückwunsch vom Rivalen

Mit Steve Smith hat der World Cup einen würdigen Gesamtsieger, der sich über die Saison immer weiter nach vorne gearbeitet hat und bis zum Schluss die Nerven behielt!

Hier die Ergebnisse des Rennens:

Die endgültigen Standings sehen wie folgt aus:

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