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Tests

Frisch auf dem Tisch: Sweet Protection Bushwhacker Carbon

Nachdem wir auf der Eurobike auf den Bushwhacker Helm von Sweet Protection aufmerksam wurden, werfen wir nun einen längeren Blick auf das Carbon-Modell der schwedischen Company. 

Frisch eingetroffen! Sweet Protection’s Modell Bushwhacker

Der Bushwhacker soll sowohl den Enduro-Fahrer als auch All-Mountain- und Cross-Country-Fahrer gleichzeitig ansprechen. Es wird ihn ab März in einer Standard- und in einer Carbon-Version in drei verschiedenen Größen (S/M, M/L, L/XL) zu kaufen geben. Die Carbon-Version bringt in der Größe M-L mit Visier und den eingelegten Polster-Pads 366 Gramm auf unsere Waage. Das ist zwar im Vergleich zu anderen Helmen kein Fliegengewicht, allerdings verfügt der Helm über das integrierte Schutz-System MIPS, das entwickelt wurde, um Verletzungen des Gehirns bei einem Aufprall zu verringern. Mehr zu “MIPS” weiter unten im Artikel.

Der Bushwhacker von Sweet

Die Verarbeitung des Helms ist auf den ersten Blick sehr sauber. Für eine gute Luftzirkulation sollen die 17 Belüftungsschlitze sorgen, die so angeordnet sind, dass die Luft gut in den Helm hinein und auch wieder hinaus strömen kann. Beim ersten Aufsetzen spürt man direkt, dass der Kopf sehr gut vom Helm umschlossen wird. Sobald man den Helm richtig eingestellt hat, sitzt er auch bombenfest.

Die Feinjustierung des Helms erfolgt mit Hilfe eines Verschiebesystems statt mit einem Drehrad.

Leider besitzt der Helm kein einhändig bedienbares Drehrad, so dass man ihn mit beiden Händen am Hinterkopf über den Schiebeverschluss anpassen muss. Das gestaltet sich anfangs etwas hakelig. Die Feinjustierung des Kinnriemens erfolgt dafür umso problemloser. Die seitlichen Clips am Gurtdreieck lassen sich einfach öffnen und anpassen. Für einen sicheren Halt sollte der Clip knapp unter dem Ohrläppchen sitzen.

Das gelbe Innenleben des Helms (das sog. MIPS-System) soll besonders gut bei einem Aufprall schützen

Das integrierte MIPS-System (Multi-Directional Impact Protection System), das man am gelben Helmeinsatz erkennt, soll den Kopf besonders zuverlässig schützen. Bei der Entwicklung dieses Systems, das inzwischen von verschiedenen Helm-Herstellern eingesetzt wird, berücksichtigte man auch Rotationskräfte und schräge Aufprallwinkel, die bei einem Unfall auf den Kopf und das Gehirn wirken können. Im Falle eines Sturzes gleitet die Außenschale des Helms gegen die gelbe “Niederfriktionsschicht” und absorbiert somit einen großen Teil des äußeren Drucks. Wir werden den Helm in den nächsten Wochen genauer unter die Lupe nehmen und hoffen, dass wir nicht unbedingt von schlimmeren Sturz-Erlebnissen berichten müssen.

Ab März 2014 ist der Bushwhacker im Handel erhältlich. Dem Kunden werden sechs Farbvarianten zur Auswahl stehen, dabei kostet die Carbon-Variante 249€ und die Standardversion 149€.

Mehr Infos zum Hersteller gibt es unter www.sweetprotection.com.

 

 

 

 

 

 

 

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