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Phil Atwill unterwegs in Finale Ligure

Die fröhliche Bande schlägt wieder zu

Propain Dirt Zelvy Teamfahrer Phil Atwill war zwar nicht in Finale Ligure um am dortigen EWS Rennen teilzunehmen, aber er hat die Zeit genutzt um die Sonne zu genießen, Trails entlang zu heizen und dieses Video aufzunehmen.

Text, Fotos und Video: Tom Caldwell

Die Reise nach Finale begann nicht unbedingt zu unserer Zufriedenheit: Wir kamen alle auf dem Flughafen in Nizza an und während wir versuchten uns zu finden, wurde nach und nach klar, dass wir uns in Unterschiedlichen Terminals befanden.

So hatten wir eine Stunde Zeit verschwendet und es war schon relativ spät. Wir machten uns schließlich daran, unseren Leihwagen zu organisieren, was aber wieder eine Stunde Anstehen bedeutete und am Ende unsere Bankkonten ganz schön belastete. Verflucht sollt ihr sein, versteckte Gebühren! Nachdem wir ein Rad auseinandergebaut und alle unsere Kisten und Taschen wirklich in das Auto hinein gezwängt hatten, konnten wir uns endlich auf den Weg entlang der französischen Riviera machen. Von dort ging es weiter nach Italien, wo wir spät Nachts auf einem zweifelhaft aussehenden Rastplatz Pizza aus Pappkartons futterten.

Mittlerweile war es zwei Uhr nachts und wir waren gerade erst an unserem Zielort, Finale Ligure, angekommen. Nach mehreren Versuchen, die Jungs mit Gehupe auf der Straße und Gehämmere an der Tür wach zu bekommen, wurde uns klar, dass uns in dieser Nacht keine der Alkoholleichen die Tür öffnen würde.

Also latschten wir durch die nächtlichen Gassen und schauten uns nach einer Lösung um. Schließlich wurde uns klar, dass wir in dieser Nacht wohl keinen erholsamen Schlaf bekommen würden. Phil kam daher die Idee, in dem Bikekarton zu übernachten, was jeder von uns sofort als zu abgefahren abtat.

Phil blieb aber dabei und machte sich daran, meinen Bikekarton als Bett umzufunktionieren und das Verpackungsmaterial als Bettzeug zu benutzen. Ed zwängte sich dann neben ihn und zu zweit hatten die das absolut billigste Doppelbett der Welt für sich. Irgend ein alter Italiener trat Nachts sogar gegen die Kiste, um zu sehen ob sie noch am Leben waren.

Nach der wohl ätzendsten Nacht meines Lebens, die daraus bestand, dass ich mich auf dem Beifahrersitz des Leihwagens alle halbe Stunde umdrehen musste, um mein aktuell eingeschlafenes Bein aufzuwecken, wurde es endlich Morgen. Glücklicherweise waren wir in direkter Nähe des Strandes und wir konnten so bei Morgengrauen am Meer sitzen, dem Sonnenaufgang zuschauen und Steine über das Wasser springen lassen.

Ab hier begann der Urlaub angenehm zu werden, besonders da wir jeder erst mal mehrere Cappuccinos tranken um uns auf den langen Tag vorzubereiten.

Bevor wir uns auf den Weg zu den Trails machten, cruisten wir noch durch die alten Gassen und malerischen Dörfer. Natürlich wurde für Phil daraus schnell eine waschechte Street-Session und er machte sich gleich daran seinen neuen Bike-über-den-Boden Slide zu üben. Die Einheimischen fanden es spitze.

Nach einer 40 minütigen Shuttlefahrt auf einen der vielen Hügel um Finale waren wir endlich bereit Mountainbike zu fahren. Oder zumindest es nach ungefähr 2 Stunden Schlaf zu versuchen. Der Kaffee schien aber seinen Dienst zu tun und wurde noch von unserer Freude verstärkt, als Paulo vom RideOnNoli Shuttledienst uns einige versteckte Trail-Highlights zeigte. Wir hatten allerdings keine Ahnung wo wir waren.

Falls du jemals in Finale gewesen bist, ist dir die Natobasis sicher ein Begriff. Du hast sie wahrscheinlich schon zu Genüge in etlichen Videos gesehen, aber es ist einfach ein echt cooler Spot. Die Täler von Finale haben ihren ganz eigenen Charakter und dieser Ort rundet die Region einfach ab. Die Frage ist nur, ob ich in die richtige Richtung Zeige oder alle anderen?

Das Nightlife von Finale war ziemlich amüsant, besonders in unserer Bude. Diese Aktion fand schon nach ein paar Bier statt. Nach einem langen Tag voller Film und Radfahr-Action hatten wir nicht mehr viel Essen im Magen, dass dem Alkohol Paroli hätte bieten können. Es eskalierte also ziemlich schnell.

Wo wir gerade bei essen sind, dieser eine Burgerladen war der hammer. Inmitten der Altstadt, mit einer im Hintergrund spielenden Blaskapelle saßen wir vor großen, fettigen Burgern. Was für ein Leben!

Nach drei harten Tagen im Sattel und hinter der Kamera träumten die Jungs davon, ihn das warme, blaue Meer zu springen. Das hat die Reise nach dem eher unbequemen Auftakt doch noch schön abgerundet. Passt aber bloß auf diese schwimmenden Hinterteile auf, die gibt es dort an der Küste überall.

Da haben wir es. Das Boyband CD Cover. Die Ep der „Jeffs“ kommt sicher bald.

Vielen Dank an Paulo von RideOnNoli, MTB Morzine Beds für die tolle Unterkunft, Benson Richards und Propain Dirt Zelvy.

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