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Downhill WM in Hafjell – Janas Fazit

Jana Zoricic, unsere Korrespondentin von der Downhill WM in Hafjell, hat Euch die letzte Woche täglich mit neuen und interessanten Infos versorgt. Jana hatte eine tolle Woche und unglaublich viel Spaß mit den Jungs von Schwalbe und den Rennfahrern um sie herum! Eine unvergessliche Reise geht für Jana nun zu Ende! Zeit, ein Resümee zu ziehen.

Es ist vollbracht, die zwei Sieger der Weltmeisterschaft 2014 in Hafjell stehen fest: Gee Atherton und Manon Carpenter! Die Downhill WM war wohl eine der ganz besonderen Art, im Positiven wie auch im Negativen. Der Sieger der Herzen, Josh Bryceland, erholt sich von seinem schweren Sturz, auch viele andere Top-Fahrer wie Sam Hill und Danny Hart stürzen, bleiben aber unversehrt. Neko Mulally fährt chainless auf den vierten Platz, Jack Moir schafft seine erste Top Ten Platzierung, von 6 zu besetzenden Podiumsplätzen wurden 5 von Briten belegt. Eine WM mit unzähligen einmaligen Momenten!

Diese einmalige WM live miterleben zu dürfen, fühlt sich jetzt im Nachhinein noch mehr nach einem riesigen Abenteuer an, das ich erleben durfte. Ich kam mit dem Ziel hierher, besonders viel von der Atmosphäre der Weltelite aufzunehmen und euch Lesern einen  Blickwinkel zu verschaffen, der so nah wie möglich am Geschehen dran ist. Alle meine Wünsche und Erwartungen wurden erfüllt und noch einmal um ein Vielfaches übertroffen, denn dank der herzlichen Betreuung bei Schwalbe durch Michael Kull, seiner Freundin Vanessa und seinen Kollegen Jakob Dirkens habe ich schnell das Selbstvertrauen gewonnen, Fahrer und Menschen anzusprechen, die ich kennenlernen möchte. Darüber hinaus hat Michael Kull sich immer die Mühe gemacht und mich allen vorgestellt, was mir sehr vieles, wenn nicht sogar alles, sehr erleichtert hat.

Die Chemie hat gestimmt, was diese Woche erst so produktiv machen konnte, vielen vielen Dank an dieser Stelle.

Und als ob das nicht gereicht hätte, waren auch die restlichen Mitbewohner unserer schönen Blockhütte ein kompletter Volltreffer: Jasper Jauch, das fröhliche Gemüt, Steffi Marth, die herzliche Seele, Nathan Hughes, der netteste Fotograf der Welt und Oliver Fuhrmann, mein klasse Betreuer vom Dirt Mag Deutschland. Insgesamt waren wir wohl die perfekte WG, sodass auch bei Regen, Sturm oder schlechter Laune spätestens beim Abendessen alles wieder gut gewesen wäre.

Weiter geht es mit dem deutschen Kader, von denen ich einige leider erst am letzten Tag kennenlernen konnte, aber von allen kann ich sagen: Wunderbare Menschen, die ich allesamt bewundere! Ich wäre diese Strecke definitiv nicht mal runter gekommen. Leider wurden auch viele vom Verletzungspech verfolgt, was wohl die Aura dieser WM sein sollte, doch trotzdem haben alle das Beste daraus gemacht und zusammengehalten, Fahrer wie Ferdinand Brunold, die schon am ersten Tag ausfallen mussten, wurden herzlich von ihren Kollegen betreut.

Mir wurden Träume erfüllt, wie meine Lieblingsfahrer Sam Blenkinsop, Loic Bruni, Emilie Siegenthaler und Manon Carpenter persönlich kennenzulernen und ihnen darüber hinaus bei der Arbeit zuschauen zu dürfen. Und als hätte das alles nicht gereicht, durfte ich mich selbst auch noch ein bisschen wie ein Profi fühlen, indem ich an den Factory World Champs teilgenommen habe und von Martin the Masseuse wieder eingerenkt wurde. Zu guter Letzt verbrachte ich dann meinen Tag mit Nathan Hughes, der mir so viel Vertrauen schenkte, dass ich seine Nikon D3 und alle seine Objektive ausprobieren durfte.

Lustigerweise ist die 4 meine Lieblingszahl. Schöner Zufall!
Lustigerweise ist die 4 meine Lieblingszahl. Schöner Zufall!

Ich fuhr mit dem Fahrrad vom Haus über Trails direkt in den Bikepark, ich hatte Spaß auf den anderen Strecken, betreute am Schwalbe-Stand Fahrer aus aller Welt, ich trank ein Bier mit Managern und Mechanikern, ich schaute sprachlos den Elite-Frauen im großen Steinfeld zu, ich erlebte alle Momente, über die ich jahrelang immer gelesen habe, auf einmal mit eigenen Augen.

So viele unzählige Erinnerungen, die ich jetzt alle mein Eigen nennen darf und dafür bin ich sehr sehr dankbar.

Aber ich freue mich auch schon wieder auf mein Zuhause! Morgen warten wieder 2 Tage Heimreise auf mich und dann ist das Abenteuer auch schon wieder vorbei. Würde so etwas aber öfter passieren, würde ich wohl irgendwann vor Aufregung einfach umfallen, denn so viel Input in kurzer Zeit kann auch sehr anstrengend sein.

Hier Janas gesamter Weltmeisterschafts-Blog:

Janas WM Blog, Tag 1: Die Anreise

Janas WM Blog, Tag 2: Standaufbau bei Schwalbe

Janas WM Blog, Tag 3: Trackwalk mit Steffi und Jasper

Janas WM Blog, Tag 4: Jasper Jauch übernimmt das Wort

Janas WM Blog, Tag 5: Bei La Pierre und der Massage

Janas WM-Blog, Tag 6: Abhängen im Fahrerlager und spitzeln

Janas WM-Blog, Tag 7: Das dramatische Finale

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