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Alles andere als Mainstream: Biken im Iran

Welche Bilder habt ihr im Kopf, wenn ihr an den Iran denkt? Die wenigstens würden wahrscheinlich darauf kommen, dass der Iran – gerade für uns Mountainbiker – einiges zu bieten hat! Die Downhill Szene dort kann sich sehen lassen, denn die Landschaften rund um Teheran lassen jedes Biker-Herz höher schlagen. Glaubt ihr uns nicht? Dann haben wir hier ein spannendes und brandneues Filmprojekt für euch, das euch sicherlich überzeugen wird! 

Wie viele von euch haben den Iran als Reiseziel für den nächsten Bikeurlaub im Kopf? Ehrlich gesagt wären wir im Leben nicht drauf gekommen! Dabei hat der Iran landschaftsmäßig alles zu bieten, was man sich als Freerider nur wünschen kann! Es gibt fast wüstenähnliche Landstriche, die mit waghalsigen High-Speed Trails aufwarten! Oder wie wäre es mit einem Terrain, das auch als nächster Rampage Austragungsort herhalten könnte? Ist euch alles zu steinig und zu technisch? Kein Problem! Im Iran findet man genauso leicht endlose Flow Trails im Dickicht des Dschungels.

Bei dieser Vielzahl an Möglichkeiten ist es kein Wunder, dass der Iran auch einige gute Downhiller hervorgebracht hat. Der beste unter ihnen ist der 22 jährige Hossein Zanjanian, der auch bei internationalen Rennen der UCI teilnimmt.

Auf den ersten Blick wirken Hossein und seine Kumpels wie ganz normale Mountainbiker. Sie strahlen eine unendliche Motivation aus, suchen immer nach neuen Spots und schrauben gerne an ihren Bikes. Guckt man aber etwas genauer hin, dann wirken die Unterschiede immens. Während hier viele Kiddies nur mit den allerfeinsten Bike Parts ausgestattet sind, müssen Hossein und seine Freunde verdammt sparsam sein. Im Iran sind Fahrräder und Teile nicht so leicht zu bekommen, da dem Land etliche wirtschaftliche Sanktionen der internationalen Gemeinschaft auferlegt wurden. Das bedeutet, dass Teile erst nach Wochenlangen Wartezeiten verfügbar sind und noch dazu zu kaum erschwinglichen Preisen angeboten werden. Für einen Downhill Reifen müssen die Jungs mindestens 65 Euro hinblättern – und dass bei einem monatlichem Einkommen von etwas über 250 Euro! Das hält Hossein und seine Kumpels aber keinenfalls davon ab, sich genauso hingebungsvoll für ihr Hobby zu begeistern, wie wir es tun! Ihre Klamotten sind halt nur etwas zerschlissener, ihre Reifen sind abgefahren und bei kaputten Teilen wird irgendwie improvisiert!

Die Mountainbike Szene im Iran strahlt eine ganz besondere Form der Faszination aus. Genau deswegen hat sich Gregor Mahringer und sein Team auf den Weg gemacht, um dieses ganze spezielle Flair mit der Kamera einzufangen. “Mountain Bike out of the Box – Iran” soll damit der erste Teil einer kleinen Filmserie werden, die alles andere als den Mainstream einfangen will. Die Idee ist es, ungewöhnliche Locations und Kulturen zu erforschen, schließlich ist der Einstieg ganz leicht, da uns unsere große Leidenschaft länderübergreifend miteinander verbindet.

Wir haben uns Gregor geschnappt, um mehr über sein faszinierendes Projekt zu erfahren. Auf Seite 2 und 3 lest ihr, wie ihm Schafshirn zum Frühstück geschmeckt hat und welche Kulturschocks sonst noch auf ihn gewartet haben. Ihr wollt die Downhill Jungs aus dem Iran in Action sehen? Dann ab auf Seite 4, dort gibt’s den Trailer zum Film und ihr erfahrt, wie ihr selbst den Iran per Bike erkunden könnt. Und wer noch ein paar Impressionen möchte, der klickt gleich auf Seite 5, da gibt’s die Bildergalerie. Viel Spaß!

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